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BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2015, 19:40 
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Wohl der letzte Statusbericht ohne Ergebnisse.

Auslesegerät:
Alle Teile des Auslesegerätes habe ich zusammen. Fange mit den Zusammenbau an.

Zündbox.
Wir hatten heute ein Telefonat.
eine Box ist fertig und kann mit Daten gefüttert werden.
Nächste Woche Sonntag haben wir den Termin um die Kennlinien auszulesen. Der Kollege kommt mit entsprechenden Gerätschaften zu mir.
Melde mich dann mit entsprechenden Werten. Ich denke in 500 U/min. -Schritten auszulesen müsste reichen oder?
Geplant ist für Tester, eine voll funktionierende Box zur Verfügung zu stellen, die jedoch in der Laufzeit begrenzt sein wird. Schauen wir mal.
Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2015, 21:22 
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rama56 hat geschrieben:
Melde mich dann mit entsprechenden Werten. Ich denke in 500 U/min. -Schritten auszulesen müsste reichen oder?

Gruß Rainer


Normal bin ich ein Freund der Devise "Keep it simple" aber da wäre ich jetzt doch vorsichtig. 500er Schritte können dir im kritischen Bereich ein Klingeln oder ein Leistungsloch von 400 Umdrehungen bescheren.
Aber vlt. kannst du ja nach dem Auslesen korrigieren? Muss halt dann wahrscheinlich mit Probefahrt gemacht werden, oder?

Phil Ervolk, Olaf

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BeitragVerfasst: Fr 1. Mai 2015, 21:58 
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Olaf, das war so ein Gedanke um irgendwie ein System reinzubringen. Wir können auch versuchen 100-er Schritte hinzulegen. Ich hatte vergessen zu fragen ob das Oszilloskop parallel die Umdrehungen misst. Denn dann braucht man ja nur in langer Zeit die Drehzahl ansteigen lassen und die Ergebnisse aufzeichnen. Bei meinem Auslesegerät wird die Umdrehung seperat durch ein digitalen DZM gemessen. Ich werde noch nachfragen wie Aufwendig die Messungen mit dem Oszilloskop sind. Ich habe darüber nachgedacht hier im Forum Interessierte einzuladen um Ihr Motorrad durchmessen zu lassen. Das macht aber nur Sinn, wenn wir unterschiedliche Typen messen können.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: So 3. Mai 2015, 23:09 
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Moin Rainer,

Die Sache ist ganz einfach: Je mehr Bezugspunkte Du für die Kurve hast, umso genauer wird sie.

Ist ein wenig wie Zeichnen mit Zahlen.

Natürlich kostet das Zeit, macht Arbeit und die Ungeduld nagt, aber es lohnt sich!

Ich persönlich würde zu 50er Schritten tendieren. ;)

Für einen "optischen" DZM reicht ein Strich auf der sich drehenden Welle, wobei der Hell/Dunkel Kontrast hoch und die Umfangsgeschwindigkeit eher gering sein sollte, d.h. es ist bei gleicher Drehzahl schwieriger einen Strich auf 20cm Durchmesser zu erfassen, als auf 2cm Durchmesser.

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Gruß
Hermann


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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2015, 08:17 
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Hi Hermann, ich war im Glauben, dass bei einem größerem Umfang die Umdrehungen besser zu erkennen sei, weil der Unterschied zwischen an und aus einfach deutlicher ist. Bei dem DZM sind Aufkleber dabei, die das Signal vom DZM reflektieren. Um die Teile auf Funktion zu testen, habe ich einen Schnipsel auf die Motorkupplung geklebt. (Durchmesser 15 mm) und den Motor langsam anlaufen lassen. Der drehte bis etwas über 12000 u/min, troz des kleinen Umfangs, funktionierte die Messung, selbst wenn ich die Lage des DZM veränderte. Ich werde es versuchen in 50-er Schritten zu messen. Ich glaube, wenn die Impulsart identifiziert wurde, müsste mit einem elektronischem Impulsgeber jede Geschwindigkeit zu simulieren sein oder? Ist es ein hoher Aufwand einen Impulsgeber zu bauen?

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2015, 08:42 
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Moin Rainer,

Ein geringerer Durchmesser am sich drehenden Bauteil bedeutet bei gleicher Drehzahl eine geringere Geschwindigkeit, mit der der Messstrich am Sensor vorbeiläuft und ist deshalb sicherer zu erfassen.

Ein Impulsgenerator ist relativ einfach zu bauen.

Die Geräte gibt es auch fertig. Wie die Impulsform aussieht, muss man erstmal mit dem Scope messen.

Beispiel für ein einfaches Fertiggerät

Taschenversion

Etwas Wiki: Klick

Die Krönung wäre allerdings ein "Arb-Generator" mit dem man beliebige Kurvenformen erzeugen kann.

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Gruß
Hermann


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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2015, 12:45 
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Die Umfangsgeschwindigkeit ist bei einem größerem Durchmesser größer. Die Anzahl der Impulse pro Zeiteinheit bleibt jedoch gleich. Daher dürfte es egal sein, ob der Durchmesser groß oder klein ist. Die Strecke wird nicht gemessen sondern die Impulse pro Zeiteinheit.

Wenn ich es richtig verstanden habe, könnte ich mit einem Impulsgeber die Box füttern und diese spukt daraufhin die Daten aus, weil diese glaubt vom Pickup gefüttert zu werden.
Das wäre je erheblich einfacher und genauer.

Die Impulsform bekomme ich am Sonntag.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2015, 13:58 
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Es ist schon ein ziemlicher Unterschied, ob eine Markierung mit 50 oder 100 km/h am Sensor vorbei flitzt. Mit ein Grund, warum beispielsweise die Geber für ABS-Systeme möglichst in der Nähe der Radnabe sitzen, also in Achsnähe. ;)

Ja, mit einem Impulsgenerator kann man auch Zündanlagen füttern. Dazu muss man die Zündungen je Umdrehung des Motors wissen. Das ist bei den verschiedenen Motoren unterschiedlich. Ein 2-Zyl-Zweitakter hat z.B. so viele Zündungen wie ein 4-Zyl-Viertakter, also normalerweise 2 je Umdrehung.

Kommt also darauf an, ob 1, 2 oder mehr Pickups an der Kurbelwelle angebracht sind oder diese gar über die Nockenwelle angesteuert werden (halbe KW-Drehzahl). Ist von Fall zu Fall anders.

50Hz wären bei einem Zündgeberimpuls je KW-Umdrehung (1-Zyl-Zweitakter oder 2-Zyl-Viertakter) eine Drehzahl von 3000 U/min usw. usf..

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Gruß
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BeitragVerfasst: Mo 4. Mai 2015, 14:48 
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Ist verständlich, was nicht so schnell vorbeirauscht lässt sich genauer erkennen.

O. k. ich muss wissen wie der Zündimpuls pro Umdrehung aussieht.
Wenn ich diese Werte habe, müsste ich einen Impulsgeber haben der mit diesen Info's gefüttert wird und verarbeiten kann. Stelle ich mir nicht so leicht vor. Oder lassen sich solche Parameter beim Implusgeber einstellen. (Volt, Ampere und Verlauf der durch die Induktivität erstellten Spannungskurve?) Ich hoffe ich habe mich richtig ausgedrückt.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 5. Mai 2015, 00:05 
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Moin,

Sinus, Dreieck, Rechteck sind bei den einfacheren Modellen kein Thema, spezielle Kurvenformen kann nur der "Arb-Generator".
Wobei ich bei dem PickUp Impuls von einer sinusähnlichen Kurvenform ausgehe.

Die internen Spannungen bei el. Schaltungen liegen normalerweise im 3,3V - 5V Bereich, das muss aber vorher geklärt werden wie hoch der Impuls des PickUps ist.
In der Werkstatt hatte ich schon Werte bis etwa 35V, aber auch "nur" 8V.

Also erstmal PickUp messen und Kurvenform sowie Spannung feststellen.


Ganz locker bleiben ................ :D

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Gruß
Hermann


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BeitragVerfasst: Di 5. Mai 2015, 00:27 
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Vergessen: Hohe Ströme (also Ampere) sind zur Ansteuerung einer Transistorlogik nicht notwendig.
Das spielt sich alles im Milliampere Bereich ab.

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Hermann


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BeitragVerfasst: Do 14. Mai 2015, 20:42 
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Asche über mein Haupt, ich habe nichts gesagt, weil ich in Verzug bin, war. Den Termin letzten Sonntag habe i c h verschoben. Ich brauchte noch Zeit. So, jetzt ist es raus, der nächste Temin ist jetzt kommenden Sonntag. Also am Sonntag kommt der Kollege zum Messen und ich gebe Euch die Werte, versprochen. Das zum Thema Zündbox.

Nun das Auslesegerät. Man glaubt es kaum, aber ich habe alles zusammen. Alle Schrauben, Stifte und und und. Werde jetzt so nach und nach das Ding zusammen bauen. Habe die Teile mal so aneinander gehalten und gesehen, dass die Stifte ziemlich stramm sitzen. Es sind ncoh Kleinigkeiten wie die 5 mm Löcher in den Lagerböcken etc. Ich hoffe das alles passt und denke dass es bald zum Einsatz kommt.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Sa 16. Mai 2015, 21:00 
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Wieder eine Woche rum. So die Messung noch eine Woche später. Wir haben miteinander Teleoniert und wollten für Morgen den Ablauf klären. Dabei kam folgendes raus.

1. Die Messgeräte sind Eigentum der Hochschule. Wohl sehr teuer und empfindlich. Um eine Zerstörung vorzubeugen, sollte die Messung getrennt von den Zündspulen vorgenommen werden. Also muss mein Auslesegerät her, dass noch in Einzelteilen in meinem Büro steht. Weil ich dachte, dass der Kollege direkt an der Maschine misst, habe ich es nicht so eilig gehabt. Auslesegerät baue ich also jetzt recht zügig zusammen, und dann muss eben eine Woche später gemessen werden.

2. Der Kollege fragte nach, bei wieviel Grad und ab welcher Drehzahl der erste Zündfunke erfolgen soll. Er meinte 60 U/Min sollte als Untergrenze reichen. Des weiteren ist es wichtig, ob die Induktionsgeber genau auf OT, oder um wenige Grad vom OT verschoben sind. Wenn jemand korrrekte Werte hat, brauchen wir diese nicht zu ermitteln.

3. Es ist von meinem Bekannten geplant, diese Dinger später zu verkaufen. Als erstes fängt er mit den Baureihen für die Modelle 31A, 51L, 4BB und 41Y an. Hierzu werden Tester gesucht. Wir suchen noch 20 freiwillige die daran interessiert sind die Boxen zu testen. Die Testboxen sind begrenzt nutzbar. Das heist entweder ab einer bestimmten Laufleistung oder einer bestimmten Zeit, sind diese nicht mehr voll nutzbar. Der Kollege überlegt, wie er interessierte Tester gegenüber Nichttester bevorzugen soll, wenn diese eine Box erwerben wollen.

So sieht es aus.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: So 17. Mai 2015, 00:05 
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Zu 2: Ähm .................... Basis ist IMMER OT.
Manche (viele ältere) Anlagen machen dann den Rest mit Fliehkraftgewichten, modernere Anlagen wie bei der XJ errechnen aus Drehzahlen den passenden ZZP und passen ihn elektronisch an.

Zu 3 kann ich nichts beitragen, da meine "Dicke" schon läuft wie mit Lachgas. (Hat schon ne andere Zündung).

Ach ja: Drehzahlen ab 1000 sind relevant, also ab etwa Standgas.

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Gruß
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BeitragVerfasst: So 17. Mai 2015, 10:02 
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Hi Hermann, danke für die Info. Also verlässlich: demnach müsste der Läufer bei OT, ganu über die Spule stehen. Also wenn Deine so gut läuft, müssten wir eigentlich Deine Box auslesen. Wärest Du damit einverstanden wenn wir Dich besuchen würden?

Gruß Rainer

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