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BeitragVerfasst: So 21. Jun 2015, 12:24 
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Neenee, das Original Poti des PWM wird ausgetauscht. Das ist alles.

Der Wert steht auf dem Poti bzw. man kann ihn zw. den äusseren Anschlüssen messen (Poti muss dabei abgeklemmt sein).

Tatsächlich funktioniert das mit einer mechanischen Übersetzung, deshalb "bauen" Mehrgangpotis auch etwas größer, meist aber nur in der Länge.

Klick mal hier

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Hermann


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BeitragVerfasst: So 21. Jun 2015, 12:43 
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Mehrgangpotis sind eine gute Sache. Vor allem, wenn ein längerer Messprozess angestrebt wird. Ein normales Poti "brennt" ja aus. Die Wiederholgenauigkeit ist einfach verbindlicher. Aber ein Mehrgangpoti ist doch nur ein einfacher Spannugsteiler, oder? Wofür jetzt? Um die Motordrehzahl in festen Schritten zu steigern? Da wären 20 Gänge optimal, oder?

Grüße, Olaf

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wi müssen all tau Moder warn, tau Moder ... tau Moder ...!
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BeitragVerfasst: So 21. Jun 2015, 12:58 
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Zitat:
optimal, oder?


Optimal wäre vermutlich ein µC als PWM Spender.
Ein Drehzahlsensor und eine auf dem µC laufende PID Regelung.

Dann könnte man einen definierten Drehzahlverlauf hin bekommen.
Und sogar die Zündverstellung automatisch messen.

Wenn man das Ganze dann an einen einen PC klemmt, auch:
Diagramme malen lassen......
Diese ausdrucken


Ideal:
1. Box anklemmen
2. Start drücken
3. 5 Minuten später Diagramm auf Papier bewundern

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Gruß
uli


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BeitragVerfasst: So 21. Jun 2015, 16:50 
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Ja, danke für die Tips. Der Kollege war heute hier. Also der Poti ist nicht wirklich notwendig. Beim messen fällt recht schnell auf ob die Boxen funktionieren oder nicht. Wenn die gesamte Drehzahl langsam hochgefahren wird. Von ca. 100 bis 9000 rpm, von x° N-Ot auf x° V-Ot, gemäß Kennlinie. Wir haben heute die Nachbauten durchgemessen, leider haben sie den Praxistest nicht bestanden. Jetzt wird nachgebessert und nächste Woche erneut geprobt. Andererseits bin ich recht entspannt dabei, weil meine Box den Test bestanden hat, nachdem ich die Kondensatoren gewechselt habe. Also arbeitet in meinem Moped eine nachgewiesene funktionierende Box.

Gruß Rainer

Nachtrag: Ich habe früher geglaubt, dass die Kennlinien zu ungenau sind. Das ist Blödsinn. Wenn die Kennlinie als Eckwerte genommen werden kann, und die Boxen
linear anpassen reicht es. Mehr machen die Originalen auch nicht. Es gibt nur den
einen Sprung von N-OT auf die ersten 5 bzw. 7° V-OT., der auf den Kennlinien nicht zu sehen ist. Dafür gibt es in den Handbüchern den Hinweis auf die Markierung für die 5 bzw. 7° V-OT.

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es ist gut dass es noch nicht fertig ist.


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BeitragVerfasst: Mo 22. Jun 2015, 23:49 
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Crazy Cow hat geschrieben:
Aber ein Mehrgangpoti ist doch nur ein einfacher Spannugsteiler, oder? Wofür jetzt? Um die Motordrehzahl in festen Schritten zu steigern? Da wären 20 Gänge optimal, oder?

Grüße, Olaf

JEDES Poti ist ein Spannungsteiler.
Hier und (nicht nur) in diesem Fall wird lediglich die Grobmotorik kompensiert.

Das allerdings (bei der PWM) ohne Leistung zu verbraten, man stellt lediglich andere Werte für den Schwingkreis ein.

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Hermann


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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 08:20 
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combie hat geschrieben:
Zitat:
optimal, oder?


Optimal wäre vermutlich ein µC als PWM Spender.
Ein Drehzahlsensor und eine auf dem µC laufende PID Regelung.

Dann könnte man einen definierten Drehzahlverlauf hin bekommen.
Und sogar die Zündverstellung automatisch messen.

Wenn man das Ganze dann an einen einen PC klemmt, auch:
Diagramme malen lassen......
Diese ausdrucken


Ideal:
1. Box anklemmen
2. Start drücken
3. 5 Minuten später Diagramm auf Papier bewundern


Uli, dazu bräuchte man hochwertigere teure Geräte, wie es der Boschdienst hat. (Für uns nicht mehr angemessen) Messen und ausdrucken können wir mit dem Oszi auch. Mit dem Impulsgeber kann die Umdrehung exakt vorgegeben werden. Das alles jedoch unter Laborbedingungen. Unter diesen Bedigungen wurde die erste Testbox gebaut und geprüft. Danach haben wir den Oszi von der Hochspannung getrennt. Die Zündspulen mit Kerzen angeschlossen. Mit unentstörtem Netzteil und Motor den Geber in Bewegung gesetzt und dann die Zündung abgeblitzt. Dabei stellte sich heraus, dass die Impulsaufbereitung zu empflindlich auf Störfrequenzen des Netzteils und des Motors reagiert. Daher hat die Box den Test nicht bestanden. Der Kollege ändert die Impulsaufbereitung ab, bis sie unempfindlich genug ist. Und dann testen wir erneut. Glaubt mir, es ist wirklich nicht notwendig in 50-er Schritten zu messen. Wenn die Box korrekt arbeitet, dann rechnet der Prozessor korrekt. Und dann reicht es, wenn die Umdrehungen langsam von 100 bis 9000 rpm hochgefahren werden, und die Gradscheibe abgeblitzt wird. Die Eckwerte überprüfen und das war es schon. U. a. sorgen die Störfrequenzen dafür, dass der Prozessor wie ein wilder rechnet, und die Endstufen überhitzen lässt. (Klar die Störfrequenzen sind für den Prozessor ordentliche Signale, die verarbeitet werden sollen)

Es geht schon. Sobald die Boxen stabil sind, wird an den Mopeds getestet.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 08:27 
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Crazy Cow hat geschrieben:
Mehrgangpotis sind eine gute Sache. Vor allem, wenn ein längerer Messprozess angestrebt wird. Ein normales Poti "brennt" ja aus. Die Wiederholgenauigkeit ist einfach verbindlicher. Aber ein Mehrgangpoti ist doch nur ein einfacher Spannugsteiler, oder? Wofür jetzt? Um die Motordrehzahl in festen Schritten zu steigern? Da wären 20 Gänge optimal, oder?

Grüße, Olaf


Olaf und Hermann, wenn auf Dauer gemessen werden soll, wird doch in der Regel eine Drehzahl festgelegt und abgewartet. Das geht auch ohne Poti. Der PWM ist wohl sehr empfindlich, jedoch mit ein bischen Gefühl würde ich die Drehzahl hinbekommen.

Evtl. sollte ich mal einen Poti anschließen und ausprobieren. Welchen Poti bräuchte ich denn?

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 08:43 
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Die Herren meinen vermutlich sowas: http://www.reichelt.de/Mehrgang-Potis/2 ... OUPID=3138

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Gruß
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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 12:15 
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Ja Uli, Hermann hat mir auch schon so ein Link geschickt. Aber welchen? Außerdem der Motor hat 600W, das Ding muss schon einiges an Leistung aufnehmen können.

Nachtrag: Der Poti ist nur wichtig, wenn ich eine Drehzahl auf 50 rpm genau bestimmen will. Aber dann müsste ich ich auch einen bürstenlosen Motor benutzen, weil schon w. der mechanischen Beanspruchung, sich die Drehzahl ändert. Dann kommt hinzu, dass bei diesen Umdrehungen, die Geber ein recht starkes Magnetfeld aufbauen, dass sich ebenfalls auf die Drehzahl niederschlägt.

ABER das ist nicht so wichtig. Mich würde nur interessieren welchen Poti ich einsetzen könnte. Es geht auch ohne Poti. Und ob bei einer Dauermessung die Umdrehungen um 20 bis 50 rpm schwanken ist eher unwichtig, weil im gleichen Verhältnis die Frühzuündung schwankt. Und bei dieser Toleranz fällt es nicht auf. Bzw. gibt keine zielführenden Werte.


Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 12:38 
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Hat deine PWM Quelle ein Poti?
Dann lese dort den Widerstandswert ab.
(oder ausmessen)

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 12:49 
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Das PWM arbeitet nicht wie ein Poti. Der PWM kappt die Impulse bzw. die Länge der Impulse. Mit einem Poti allein bekomme ich einen Motor nicht so gut angesteuert.
Könnte den Poti höchstens hinter dem PWM setzten. PWM-Widerstandswert messen ist doch quatsch oder habe ich etwas falsch verstanden? ABER ES IST NICHT SO WICHTIG, wie o. a.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 12:58 
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Ich weiß, dass (dir) das nicht so wichtig ist......

Was benutzt du als PWM Quelle?
Das Dingen muss doch jetzt schon eine Möglichkeit der Einstellung haben......



Ein Poti nach dem PWM Generator macht keinen Sinn.
Und die PWM zu ersetzen, also den 600W Motor über ein Drahtpoti zu steuern, auch nicht.


Aber wie gesagt:
Eine ordentliche Regelung würde dir ermöglichen jeden Punkt recht gezielt anzufahren.

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Gruß
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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 14:23 
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combie hat geschrieben:
Ich weiß, dass (dir) das nicht so wichtig ist......

Was benutzt du als PWM Quelle?
Das Dingen muss doch jetzt schon eine Möglichkeit der Einstellung haben......



Ein Poti nach dem PWM Generator macht keinen Sinn.
Und die PWM zu ersetzen, also den 600W Motor über ein Drahtpoti zu steuern, auch nicht.


Aber wie gesagt:
Eine ordentliche Regelung würde dir ermöglichen jeden Punkt recht gezielt anzufahren.


Ich habe ein Netzteil. Ausgang 12V, 50A. Daran den PWM und am dessen Ausgang den 12V Motor. Ich könnte höchstens den PWM am Regler mechanisch übersetzten. Denn 4/5 Umdrehung des Reglers ist von der niedrigsten zur höchsten Einstellung.
Wenn ich also 50 rpm genau einstellen will, müsste der Regler 360°/5 x 4 / 9000 x 50 = 1,6° drehen. Der kleine Knopf am Regler hat etwa 12 mm durchmesser. Und damit 1,6° genau einstellen ist schwierig. Das entspricht im Umfang eine Drehung von 0,05 mm Darum könnte ich über eine Übersetzung nachdenken. Oder einfach einen großen Knopf anbringen.

Gruß Rainer

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 14:24 
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Das ist bei 9000 rpm angegeben. Der Motor dreht ja bis ca. 12000. Also wird es noch enger.

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BeitragVerfasst: Di 23. Jun 2015, 14:40 
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rama56 hat geschrieben:

Ich habe ein Netzteil. Ausgang 12V, 50A. Daran den PWM und am dessen Ausgang den 12V Motor. Ich könnte höchstens den PWM am Regler mechanisch übersetzten. Denn 4/5 Umdrehung des Reglers ist von der niedrigsten zur höchsten Einstellung.
Wenn ich also 50 rpm genau einstellen will, müsste der Regler 360°/5 x 4 / 9000 x 50 = 1,6° drehen. Der kleine Knopf am Regler hat etwa 12 mm durchmesser. Und damit 1,6° genau einstellen ist schwierig. Das entspricht im Umfang eine Drehung von 0,05 mm Darum könnte ich über eine Übersetzung nachdenken. Oder einfach einen großen Knopf anbringen.

Gruß Rainer


Wenn ich dich richtig verstehe, dann hat dein PWM Modul einen händisch bedienbaren Regler.
Und der Regelbereich dieses Reglers ist schlecht abzufahren. Zu sensibel.
(Ist übrigens kein Regler, sondern ein Stellglied)

Und genau diesen Regler (Steller), welcher vermutlich ein übliches 270° Poti ist, könntest du durch ein 10Gang Poti, mit gleichem Widerstandswert, ersetzen.

Dann hast du als Einstellbereich nicht 270°, sondern 3600° zur Verfügung .

Zitat:
Wenn ich also 50 rpm genau einstellen will, müsste der Regler 360°/5 x 4 / 9000 x 50 = 1,6° drehen.

Bei einem 10Gang Poti wären das dann 20° Drehung für 50U/min

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Gruß
uli


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