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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 13:40 
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Hmm...
Das war ernst gemeint...

Man muss nicht aus jedem Problem das Maximum raus holen.

Die Fußdichtung wird gemacht werden müssen.
Ja.
In der Regel kann man sich damit ein Jahr, oder mehr, Zeit lassen.

Aber KA, wie es bei Peter M. seiner FJ aussieht.

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Gruß
uli


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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 15:10 
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rama56 hat geschrieben:
combie hat geschrieben:
Peter M. hat geschrieben:
- Motor ausbauen

Wozu?

Aber, wenn du unbedingt möchtest... men zu...
Zitat:
Olaf, warum Du würdest Du die Dichtung nicht wechseln?

Ich denke, er würde erst tätig werden, kurz bevor das Öl auf die Reifen spritzt.

Du erwartest von uns Sachlichkeit und logische Argumente. Du kannst Dich doch auch äußern, ohne vermutete Eigenschaften. Ich halte Dich für kompetent. Aber ich glaube dass sich einige im Forum Fragen kneifen, wenn Sie mit jeder Antwort geohrfeigt werden. Es ist mir auch Egal, welche Sprüche Du nun für mich auf Lager hast. In dieser Beziehung geht es mir am Arsch vorbei. Ich hoffe nur, dass sich der Sinn dieses Forum nicht darunter leidet und dass wir in Zukunft mit dem nötigen Respekt kommunizieren können.
Gruß Rainer


Rainer, weil du es bist.
Im Dreiradler-Forum tönt immer einer rum: "es zählen Fakten, keine Meinungen." Wenn es bei uns mal soweit ist, wird es Zeit seinen Hut zu nehmen. Aus der Summe der Erfahrungen, die als Meinung wieder gegeben werden entsteht in einem Forum ein Bild, das u.U. vielseitiger und aussagekräftiger sein kann als das einer etablierten Fachwerkstatt.

Zum Thema, Fusspilz:
1. Rein konstruktiv ist das Kurbelhaus drucklos! Zwar kann bei alternden Motoren Druck aus den Brennräumen ins Kurbelhaus entweichen, aber da ist eine Motorentlüftung, an der aus dem Lufi ein Unterdruck anliegt. Generell werden alle Systeme mit einer Entlüftung als "drucklos" bezeichnet. Der von Peter als nicht unerheblich beschriebene Druck am Einfülldeckel kann also nur von einer verstopften Entlüftung oder einer ungeübten Wahrnehmung herrühren. Natürlich pulsiert der Druck im Kurbelhaus, der Spitzenwert dürfte unter 0,1bar liegen und treibt mit Sicherheit keine Ölfontänen auf das Vorderrad.

2. Ich bin über vier Jahre eine XJ mit defekter Fussdichtung gefahren. Der Öl- und Ölnebelanfall war nicht größer als der vom Ölkühleranschluss. Einmal die Woche abwischen und fertig.

3. Bei der Reparatur der Fussdichtung fällt der ganze Zinnober an, den Peter zum Teil gerade hinter sich gebracht hat.
Im Wesentlichen: Nockenwellen raus, Kette sichern, Zylinderkopf ab, Kolben reinigen und Ringe überprüfen, neue Fussdichtung, neue Kopfdichtung, Steuerkette einstellen Ventile einstellen, neue Ventilschaftdichtungen, neue Deckeldichtung, neue Deckelschraubendichtungen.
Und im Falle meiner 41Y: Neue Kettenschiene, nicht mehr lieferbar, Wartezeit 6 Wochen.

Was ist, wenn Peter einen Riss im Zylinderkopf oder einen gebrochenen Kolbenring vorfindet? Der ganze Ärger wegen drucklos oder kapilarisch herausblubbernden Öles?
Er soll das Ding erst mal zum laufen bringen. Wenn ihm dann die 230km/h Höchstgeschwindigkeit bei miser Kompression nicht reichen, kann er immer noch im nächsten Winter die Sache gründlich angehen. Mal ein paar Wochen auf Kolbenringe oder Kettenschienen warten. Das war eine Meinung.

Grüße, Olaf

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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 15:30 
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So, nachdem ich von einer kurzen aber schönen Fahrrradtour am Rhein (incl. Fußgänger-Slalom) zurück bin, kann ich mich ja nochmal zur FJ äußern.

1. Ich habe die FJ gekauft, weil ich der Ansicht bin (war) doppelt so viel Hubraum, doppelt so viel Lebensdauer, doppelt so zuverlässig! :?
Pech gehabt, Motorrad ist tot gestanden, braucht viel Liebe, leider doch die "Bastelbude", die ich ja eigentlich nicht haben wollte.
Aber: Außer Druck im Motorgehäuse, Öl-Verlust und einem störrischem Vergaser ist sie ja ok. 16 Jahre beim Vorbesitzer, nur 57000km!

2. Wie viel sie bläst? Wenn ich die Hand vor den Einfüllstutzen halte, dann kann ich es deutlich fühlen...Wie viel Öl sie verliert? Nach 1 Runde um den Flughafen (langsam, 50km) läuft es rechts runter, See hinter dem 4. Zylinder. Klar, könnte ich mir einen Schwamm dort anbringen und ihn nach jeder Tour ausdrücken... aber, ich will das Motorrad ja behalten...b.i.G.

3. Wenn Manni sagt, bau den Motor aus, dann hat das für mich Gewicht! Ich habe bloß keinen 2. Wagenheber, oder eine 3+ 4. Hand...
Also werde ich es erst mal so versuchen.
Ich habe schon 3x einen Motor bis zur Kurbelwelle (tausch) auseinander gehabt, hatte halt nur 3 Zylinder weniger. Habe aber auch schon mal einen Stehbolzen abgebrochen... :shock: fand ich nicht so witzig, habe ich dann an einen Kumpel verschenkt!

Morgen versuche ich zuerst noch mal den Drucktest hin zubekommen. Ich wüsste zumindest vorher gerne wo der Motor Druck verliert...

Btw. Bei 242 Einträgen zu diesem Thema verliere ich manchmal etwas den Überblick!

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 17:10 
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Zitat:
2. Ich bin über vier Jahre eine XJ mit defekter Fussdichtung gefahren. Der Öl- und Ölnebelanfall war nicht größer als der vom Ölkühleranschluss. Einmal die Woche abwischen und fertig.

Kenne reichlich Möppis mit schwitzender Dichtung.


Zitat:
. Wie viel sie bläst? Wenn ich die Hand vor den Einfüllstutzen halte, dann kann ich es deutlich fühlen...

Das pulsiert. Kräftig.
Als Mensch hat man keine Sinne um das blasen beurteilen zu können.

Zitat:
Wie viel Öl sie verliert? Nach 1 Runde um den Flughafen (langsam, 50km) läuft es rechts runter, See hinter dem 4. Zylinder

Das ist viel....

Meine Glaskugel sagt:
Dann ist es nicht die Fußdichtung selber, welche kaputt ist.
Der Kompressionsdruck ist es also nicht!!!
Unschuldig.

An der rechten Seite führen die Druckkanäle zum Kopf.
Dort sind die O-Ringe hart/defekt.
Und die Ölpumpe drückts da raus.
Also: Top End Dichtungssatz.

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Gruß
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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 17:55 
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Der Delinquent soll ein Foto machen. Öl kann nur da abtropfen wo es steht oder umgewälzt wird. An der Fußdichtung steht kein Öl. Die Steigleitungen kommen in Frage und der Ölkühleranschluss, aber auch der Ölfilter und der Bogen an der Ventildeckeldichtung.
Foto von vorn auf den Motor und von der rechten Seite.

Gruß, Olaf

edit: Büschen Mathe
Wenn an einem Kolben 1ccm Gas mit einem Druck von 10 bar vorbeihuscht, entfaltet es sich bei Druckausgleich auf 10ccm. Es kann maximal an zwei Kolben gleichzeitig Gas voreihuschen. An dem der sich im Verdichtungstakt befindet und an dem, der sich im Verbrennungstakt befindet.
Wenn über dem Öl im Kurbelhaus nur ein Luftvolumen von 2l ist, vergrößert sich die Luftmenge dadurch von 2000 ccm auf 2020 ccm. Der Druck steigt um 1% von 1at auf 1,01at.
Bei verstopfter Entlüftung summiert sich jedoch der Druck.

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 17:59 
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So, Glaskugel unnötig!

Komme soeben aus der Garage... habe beim Aufräumen einen alten Beznzinschlauch gefunden und mein " überlegenes männliches Gehirn" aktiviert.

Dann nochmal den Drucktest gemacht:
- Schlauch vom Kompressionsprüfer ins Zündkerzenloch
- daran den 50cm langen Bezinschlauch
- daran dann die Fahrrad Standfußpumpe (mit Manometer)

Ich mache nachher mal ein Foto!

Kolben nach OT und gepumpt!
Alle 4 Zylinder ohne Druckverlust, kein Zischen, kein absinken des Drucks, noch nicht mal auf Zylinder 3. Den habe ich mit einiger Akrobatik bis über 6 Bar gepumpt... musste dabei die Enden meiner "fachmännischen" Konstruktion zusammen halten, weil die ab 3 Bar immer wieder auseinander geflogen ist!

Also so wie ich dachte: Kein Verschleiß... eher Brösel und Bröckel....

Motor muss trotzdem auseinander... :?


Zitat:
Foto von vorn auf den Motor und von der rechten Seite.


Habe ich doch schon! Ich stelle es mal "in Groß" auf die HP!

Oder hier in GROß: http://www.panoramio.com/photo/130114350

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Zuletzt geändert von Peter M. am Do 5. Mai 2016, 18:19, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 18:06 
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Noch wat.
Der Kompressionstest mit Öl auf dem Kolben sagt mir, dass Kolben, Ringe und Zylinder in Ordnung sind. Die Abweichung gegenüber dem ersten Test sind marginal, der Druckanstieg um 1bar normal. Druckverlust wahrscheinlich im Kopf. Wenn der Kopf mal ab ist, Benzin in die Brennräume kippen und wo nötig Ventile nachschleifen. Oder Riss schweißen lassen.

Grüße, Olaf

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 18:14 
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Peter M. hat geschrieben:
So, Glaskugel unnötig!

Komme soeben aus der Garage... habe beim Aufräumen einen alten Beznzinschlauch gefunden und mein " überlegenes männliches Gehirn" aktiviert.

Dann nochmal den Drucktest gemacht:
- Schlauch vom Kompressionsprüfer ins Zündkerzenloch
- daran den 50cm langen Bezinschlauch
- daran dann die Fahrrad Standfußpumpe (mit Manometer)

Ich mache nachher mal ein Foto!

Kolben nach OT und gepumpt!
Alle 4 Zylinder ohne Druckverlust, kein Zischen, kein absinken des Drucks, noch nicht mal auf Zylinder 3. Den habe ich mit einiger Akrobatik bis über 6 Bar gepumpt... musste dabei die Enden meiner "fachmännischen" Konstruktion zusammen halten, weil die ab 3 Bar immer wieder auseinander geflogen ist!


Die kunst ist, 10 bar zu halten.

Zitat:


Motor muss trotzdem auseinander... :?

woraus schließen wir das?

Zitat:
Zitat:
Foto von vorn auf den Motor und von der rechten Seite.


Habe ich doch schon! Ich stelle es mal "in Groß" auf die HP!


Wie du schon richtig bemerktest: "Btw. Bei 242 Einträgen zu diesem Thema verliere ich manchmal etwas den Überblick!"
Man kann hier ganz einfach einen Link auf ein Bild einer anderen Website platzieren. Sei lieb und tu das.

Grüße, Olaf

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 18:15 
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Mittlerweile bin ich soweit:
Peter M. hat kein Kompressionsproblem.
Kopf wird auch OK sein.

Risse habe ich bei der FJ noch nicht gesehen(heißt aber nix)

Die Fußdichtung kann nicht so undicht sein, dass es Pfützen bildet.
Das sind die Steigleitungen, bzw. ihre Gummis.

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Gruß
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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 18:35 
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combie hat geschrieben:
Mittlerweile bin ich soweit:
Peter M. hat kein Kompressionsproblem.
Kopf wird auch OK sein.

Risse habe ich bei der FJ noch nicht gesehen(heißt aber nix)

Die Fußdichtung kann nicht so undicht sein, dass es Pfützen bildet.
Das sind die Steigleitungen, bzw. ihre Gummis.


Die sind es auch nicht. Er hat mir gerade privat ein großes aber nichtssagendes Foto von rechts oben auf den gut geputzten Motor geschickt. Ich seh da nix. Wenn Öl von der Oberseite des Motors, kommt es vergaserseitig aus dem Kettenkasten vor Zyl. 3. Müsste dann aber in der Mulde stehen bleiben.

Peter, warum nicht öffentlich?

Grüße, Olaf

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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 18:46 
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Ist öffentlich, nur weiter oben... habe es nochmal an dich geschickt, weil du explizit danach gefragt hast.
http://www.panoramio.com/photo/130114350

In der Mulde, da wo die Schraube ist, da ist der Ölsee. Das Zischgeräusch, wenn ich Luft rein pumpe, kommt vom 4. Zylinder irgendwo im Bereich des Stehbolzen...

Jedenfalls kann ich es nicht mit dem Finger zu drücken. Die Fußdichtung rechts ist jetzt sowieso komplett zu. Da kommt nichts mehr raus.

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 19:30 
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Peter M. hat geschrieben:
Ist öffentlich, nur weiter oben... habe es nochmal an dich geschickt, weil du explizit danach gefragt hast.
http://www.panoramio.com/photo/130114350

In der Mulde, da wo die Schraube ist, da ist der Ölsee. Das Zischgeräusch, wenn ich Luft rein pumpe, kommt vom 4. Zylinder irgendwo im Bereich des Stehbolzen...

Jedenfalls kann ich es nicht mit dem Finger zu drücken. Die Fußdichtung rechts ist jetzt sowieso komplett zu. Da kommt nichts mehr raus.


Das hört sich jetzt wieder widersprüchlich an. Die rechten Stehbolzen stecken imho auch bei der FJ in weiten Kanälen, die als Förderleitung oder Steigleitung bezeichnet werden. In ihnen wird das Öl in den Zylinderkopf gepumpt. Sie werden unten neben der Fußdichtung durch separate O-Ringe bzw. Ringhülsen abgedichtet. Kann schon sein, dass da was marode ist. Bei der Schraube ist es möglich, dass da jemand mal ein Gewinde für einen Öltempgeber gesucht hat?

Die Dichtungen der Steigleitungen müssten sich erneuern lassen, wenn man die Zylinderbank mit Kopf nur ein Stück anhebt.

Gruß, Olaf

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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 19:37 
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Zitat:
Die Dichtungen der Steigleitungen müssten sich erneuern lassen, wenn man die Zylinderbank mit Kopf nur ein Stück anhebt.

Die Kopfdichtung kann man kein 2tes Mal anziehen.
Daran wird man mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern.

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Gruß
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BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 19:51 
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combie hat geschrieben:
Zitat:
Die Dichtungen der Steigleitungen müssten sich erneuern lassen, wenn man die Zylinderbank mit Kopf nur ein Stück anhebt.

Die Kopfdichtung kann man kein 2tes Mal anziehen.
Daran wird man mit großer Wahrscheinlichkeit scheitern.


Stümmt. Ich finde auch unten keine separaten Dichtungen, da habe ich falsch vermutet. Nur oben gibt es die.
Wahrscheinlich Metallkragen an der Papierdichtung und wie es aussieht, dünnere Stehbolzen an Pos. 4, keine weiteren Kanäle.

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 Betreff des Beitrags: Re:
BeitragVerfasst: Do 5. Mai 2016, 19:54 
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Die Idee mit " nur ein Stück anheben" hatte ich auch schon. Dann erspare ich mir das Kolben hinein Fummeln... das fand ich bei einem Kolben schon immer nervig.

Eingerissene Fußdichtung? Egal... Superdichtmittel drauf und fertig!

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