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 Betreff des Beitrags: Ölwechsel/Benzinhahn und und und...
BeitragVerfasst: Do 28. Jun 2007, 09:32 
Morschn die Herrschaften,

nun, da ich bei Anneken & Pit im wunderschönen Kreuzberg war, wurden mir so einige kleine Fehler an meiner XJ650 ausgemerzt. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle!

Ich hatte einen Knick im Benzinschlauch, welcher wohl für eine unzureichende Spritzufuhr in Richtung Vergaser gesorgt hat. Ausserdem waren die LL-Gemischschrauben alle in untershciedlichen Positionen. Nun hat der Peter sie in die Standardposition gebracht und die gute läuft.

Sie geht aber kalt und ohne Choke immernoch hustend aus, ist das normal?

Gestern habe ich mal meinen Benzinhahn zerlegt und festgestellt, das er so schlecht gar nicht aussieht. Alles Gummis sind neu und sauber eingebaut. Habe das Teil gereinigt, wieder zusammengesetzt und eingebaut und als der Tank da so auf dem Tisch rumstand passierte nichts. Kein Tropen kein nix. Sobald ich ihn jedoch durch die Gegend geschleppt habe, tropfte es ab und an mal gut aus dem Benzinschlauchstutzen.

Spricht das jetzt für einen undichten Benzinhahn und kann ich überhaupt was machen, wenn denn alle Gummis neu sind?! Weil es bringt ja dann auch nicht, 15Eur für einen neuen Dichtsatz auszugeben, wenn dieser nichts bringt... Der Benzinhahn wurde vor knapp 4 Wochen mit einem nagelneuen Dichtsatz ausgerüstet.

Nun möchte ich heute gern einen Ölwechsel machen. Habe mir 20W40 mineralisch und einen Liter SAE80W Getriebeöl für den Kardan geleistet. Der Peter hatte bei mir Öl abgelassen indem er die Schraube unter dem linken Kurbelwellendeckel gelöst hat. In der Anleitung sitzt jedoch (in diesen doofen Zeichnungen!) die Schraube zwischen den Krümmern unter dem Ölfilter?!

Welche muss ich denn nun öffnen und muss ich auch gleichzeitig das Öl aus dem Zwischengetriebe ablassen?

Und wieso steht ein Absatz darunter (Punkt 1.4.17) "Getriebeöl des Endantriebes UND Zwischengetriebes wechseln" ?! Mache ich das mit dem Zwischengetriebe nicht, wenn ich das Motoröl wechsle?!

Viele liebe Grüße aus Potsdam
Danny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Do 28. Jun 2007, 12:54 
So, hat sich erledigt.
Habe erfahren das man das Zwischengetriebe nicht unbedingt ablassen muss. Also Öl gewechselt!

Aber so richtig läuft die Kiste nicht... Erstmal geht sie immernoch einfach aus, wenn sie kalt ist. Mit Choke dreht sie beim ersten mal so auf 3000u/min hoch, dann regel ich sie auf ca. 1500u/min runter und nach 5min geht sie einfach so aus. Ohne Vorwarnung. Wenn sie aus is klackts kurz.

Ich bin jetzt nochmal los und habe nach dem Ölwechsel Kraftstoffzusatz geholt um den Vergaser beim fahren zu reinigen und die Fahrt war eine einzige Tortour. Ohne Choke dumpelt sie an der Ampel stotternd und hustend bei 1000u/min rum, wenn ich dann langsam gasgeben will röhrt und blubbert sie wie kurz vorm ausgehen. Wenn ich fahre kann ich den Choke jedoch beruhigt rausnehmen. Nur halt an der Ampel musser wieder rein...

Seit vorhin spinnt auch der Drehzahlmesser (elektronisch) wie sau. Im Stand hat er bewi leichtem Gas plötzlich 6000u/min angezeigt und flog nur so hin und her. Auf der Rücktour ist er plötzlich ganz ausgefallen...

Ich hab keine Ahnung was ich jetzt noch probieren soll.

Vielleicht weis jemand von euch Rat.

Meine nächsten Schritte werden sein:

- Kompression der Zylinder prüfen lassen
- Vergaser synchronisieren und Gemisch einstellen lassen

Mal gucken ob es was bringt...

Viele Grüße
Danny


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BeitragVerfasst: Do 28. Jun 2007, 19:11 
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Klingt sehr nach Zündspule. Dort wird der Impuls für den DZM abgenommen.
Das Problem hatte ich auch schon. Wenn sie fährt und höher dreht scheint alles in Ordnung, aber wehe wenn Standgas.

Gruss


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BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2007, 09:22 
Aus lauter Frust habe ich den Ausbau des Vergasers auf gestern vorgezogen. Hier die Bilder:

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Hier sieht man diese Ablassöffnung. Die war total zu. Also TOTAL!
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Bild Bild Bild

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Schwimmer:
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Die Membrane sind alle okay:
Bild Bild

Ich denke der sieht sooooooooo schlecht gar nicht aus. Das bisschen Roststaub kommt aus dem Tank.

Bei dem Rostgeschmadder kann ich mir gut vorstellen das da was verstopft ist. Ausserdem sieht man auf den ersten Bildern ziemlich gut, das in den Ansaugstutzen Benzin steht!


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BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2007, 12:23 
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LordBlackthorn hat geschrieben:
Ausserdem waren die LL-Gemischschrauben alle in untershciedlichen Positionen. Nun hat der Peter sie in die Standardposition gebracht und die gute läuft.

Sie geht aber kalt und ohne Choke immernoch hustend aus, ist das normal?



Tja das Problem ist, dass es zwar eine Standarteinstellung gibt, diese aber eigentlich nur eine sehr grobe Einstellung ist, da alle Vergaser unterschiedlichen Tolleranzen, bzw Verschleißzustand unterliegen. Deswegen waren die auch nicht in der selben Richtung eingestellt.
Bei der Einstellung des Gemisches über diese Schrauben, sollte man den CO Gehalt des Abgases messen und den Wert auf 3,5 % Einstellen.
Dann läuft der Motor auch wie neu.
Das Problem dabei ist, daß die entsprechenden Schrauben für die Sonde an den Krümmern nicht mehr aufgehen und ausgebohrt werden müssen.

Was das Ausgeben betrifft, so braucht meine XJ 650 ungefähr einen Kilometer lang den Choke, bis sie halbwegs im Stand läuft.

Die Vergaser sehen ansonsten nicht schlecht aus.

GRüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2007, 20:03 
Servus,
habe heute den Vergaser komplett zerlegt und mal die ganzen Düsen gereinigt und geguckt ob alle Kanäle frei sind. Sah ziemlich gut aus. Alle Schwimmer waren in Ordnung und alle Düsen ziemlich frei. Es gibt ja, wenn man oben den Deckel abmacht und die Membran rausnimmt, 2 Düsen. Eine mit einer sehr kleinen und eine mit einer großen Öffnung. Im 3. Vergaser war die kleine Düse ziemlich zu und ich fand das die Choke-Ansaug-Düsen auch alle ziemlich dicht waren. Hab die ordentlich durchgeblasen und alles andere per Ultraschall bzw. per Lappen saubergemacht. Die Leerlaufgemischschrauben habe ich mal rausgeschraubt und die Öffnungen auch saubergemacht. Alles in allem sah der Vergaser ziemlich gut aus. Kein wirklicher Dreck und keine wirklichen Verstopfungen.

Morgen bau ich ihn wieder ein und schaue mal, ob es was geholfen hat.

Mein Paps merkte heute mal an, das meine Leerlauf bzw. Standgasprobleme erst so massiv sind, seit ich die Originallampe eingebaut habe. Kann es sein das da ein Kabel irgendwo gegen kommt und dafür sorgt das Drezahlmesser und Zündung irgendwie Spinnen?


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BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2007, 21:21 
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Wenn das Kabel von der Zündspule zum DZM einen (zeitweiligen) Kurzschluss fabriziert kommt an der Spule auch kein Zündfunke mehr.
Wäre denkbar. Schau einfach mal nach. Ach die Steckverbinder anschauen ob die Gummiüberzüge sitzen.

Gruss


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BeitragVerfasst: Fr 29. Jun 2007, 22:01 
jawohl, steckverbindungen prüfen!


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BeitragVerfasst: Sa 30. Jun 2007, 17:26 
Tatsache. Der Stecker vom DZM war nicht richtig drin :) Danke für den Tipp!

Habe heute den Vergaser eingebaut und sie lief ziemlich gut. Man musste jedoch die Leerlaufdrehzahl ein wenig regulieren. Die Maschine brauch wirklich ziemlich lange, bis man den Choke rausnehmen kann. Beim fahren kein Problem, aber an der Ampel dreht sie echt mies knapp bei 1000 u/min rum. Wenn ich 10min gefahren bin, läuft sie ruhig (nach der LL-Drehzahleinstellung) bei rund 1100 u/min. Kann man da irgendwas gegen tun, das sie kalt so extrem unruhig läuft ohne Choke?


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BeitragVerfasst: So 1. Jul 2007, 18:36 
Soooo,
gerade haben wir mal eine kleine Tour gemacht. Von 13-17 Uhr haben wir unter anderem die Spinnerbrücke besucht. War ein sehr geiles Gefühl mal ohne Fahrlehrer und Fahrschulweste da hin zu fahren und sich mit einzureihen

Also sie scheint nicht mehr auszugehen. Nur wenn sie kalt ist und man sie einfach so stehen und rödeln lässt, bei ca. 1500 u/min, dann gehts sie einfach so aus.

Das Öl hatten wir aufgefüllt bis ca 2/3 des Fensters. Das waren knapp über 2,6L. Heute nach der Tour ist das Fenster komplett schwarz, also voll. Die Kiste stinkt enorm nach Benzin und der Ölfilter ist unten leicht mit Öl benetzt.

Ich kenne den Sound einer gut funktionierenden XJ 650 nicht. Bei mir brummelts ziemlich tief und röhrt auch gern mal ein wenig rauh. Klingt geil, aber keine Ahnung ob es so sein muss. An der Ampel klingts ein bisschen wie ein Traktor Ich bin der Meinung ein Ventil klappert (sie tickt) und sie "tuckert" ein bisschen.

Das sind so die Symptome die mir aufgefallen sind. Fahren tut sie ganz hervorragend. Nur noch ein wenig zu langsam...

Bis dann
Danny


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BeitragVerfasst: So 1. Jul 2007, 21:04 
kommando zurück. der ölstand ist derselbe. jetzt, wo die maschine ein paar stunden stand, ist er wieder auf den stand der neubefüllung abgesunken.

sie stinkt aber nach benzin wie sau...


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BeitragVerfasst: Mo 2. Jul 2007, 08:01 
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Benzinhahn dicht? Schwimmerventile? Läuft irgendwo Sprit raus?


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BeitragVerfasst: Di 3. Jul 2007, 22:42 
benzinhahn ist so halbdicht. der tropft ein wenig wenn man den tank abnimmt und schüttelt. kann wohl sein das die membran undicht ist.

wie guck ichm, üb die schwimmernadelventile dicht sind?


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BeitragVerfasst: Mi 4. Jul 2007, 08:13 
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Tank anstöpseln, auf "Prime" stellen und warten, ob einer der Vergaser überläuft.
Wenn das nicht passiert, schließen alle Schwimmernadeln sollgemäß. Oder aber alle Überläufe sind dicht, aber das ist statistisch sehr unwahrscheinlich - gerade nach der Reinigung.

Servus,

Holger

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Quidquid agis, prudenter agas et respice finem!


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BeitragVerfasst: Mi 4. Jul 2007, 09:01 
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Beiträge: 642
Wohnort: Hamburg
Zitat:
Oder aber alle Überläufe sind dicht, aber das ist statistisch sehr unwahrscheinlich - gerade nach der Reinigung.


Bitte nicht den Tip von DieLegende durchführen OHNE die Vergaser vorher
auszubauen, die 650er hat keine Schwimmerkammerentlüftung und keine Überläufe, da geht der Sprit im Falle des Falles direkt in die Zylinder und dann weiter ins Öl.

Gruss
Uwe

_________________
Linke Hand zum Gruss - Uwe
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