Also ich weiss ja nicht...
Haben nicht alle Vierzylinder Modelle mit dem Problem zu kämpfen?
Physikalisch ist es wohl eher so, dass ein Reifen ein leichtes Gewicht besser führen kann als ein schweres, schlingermässig. Und darum ging es ja am Anfang. Man kann sogar kontrolliert mit dem Gasgriff hinten "lenken".
Wenn eine Maschine mit hoher Zuladung besser liegt, ist eine falsche Feder/Dämpfereinstellung der Grund. Sie sind zu hart eingestellt.
Ebenso gilt es beim Reifen den richtigen Druckpunkt zu finden.
Zu wenig = seitlich schwammig
zu viel = springt wie ein Ball
Der Reifen enthält die Federkomponente, die schlecht oder gar nicht bedämft werden kann.
Dazu kommt das Moment der dynamischen Last. Beim Beschleunigen sind rd. 60% des Gewichts auf dem Hinterrad, beim Bremsen rd. 80-90 vorn.
Ich würde vermuten: Vorne den Druck nie ändern immer 2,5 - 2,7.
Leichtgewichte hinten 2,5 - 2,7. keine Federvorspannung.
Normal 2,9 - 3, eine Stufe vorgespannt.
Mit Beifahrer 3 - 3,2 voll vorgespannt.
Wer ein beladenes Topcase hat, sollte keine Kurven fahren.

Massenträgheit und so.
Führt euch doch mal vor Augen, welcher Teil des Motorrades von einer Bodenwelle in der Kurve gehoben wird. Der Oberkörper und das Topcase wollen immer in der Höhe verharren, in der sie sich gerade befinden.

Gruss Olaf,
welcher solo V2 fährt.