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BeitragVerfasst: Di 13. Feb 2007, 23:18 
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Remus hat geschrieben:
Hallo,

so nun habe ich sie noch einmal auseinandergenommen!
Leider bich ich jetzt ganz ratlos, die Dinger sind 540mm

Gruß Jürgen


Hallo Jürgen!
540mm sind für die 31A. Wirth hat da verschiedene Bestellnummern
für 31A und 58L/4BB.
Ich konnte bisher immer noch nicht den Hersteller meiner 31A Federn
ermitteln.
http://xjfahrer.diskutieren.net/ftopic3 ... ight=540mm
Werner


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 01:55 
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MartinR hat geschrieben:
Hallo Olaf,
das ist ja eine interessante Theorie..... kannst du das mal begründen/erläutern?? Bis grade eben dachte ich, das sich die Federrate aus Drahtquerschnitt und Windung ergibt.....
Gruß
MartinR


Hallo Martin, also gut.
Wurzel aller Feder ist der Federstab. Meinzwegen 4mm dick 1m lang.
Bohr ein Loch in die Wand, 4mm steck den Stab rein. Wenn du dran zupfst macht es "zong", grosse Amplitude niedriege Frequenz. Wenn du jetzt einen Wellensittich ans Ende drauf setzt, biegt er sich unter der gewaltigen Last.

Nimm einen zweiten Stab gleicher Beschaffenheit und kürze ihn auf 0,5m.
Steck ihn in das Loch in der Wand und er macht "zeng". kleine Amplitude hohe Frequenz. Jetzt musst du schon ein Huhn drauf setzen damit er sich durch biegt.

Jetzt nehmen wir die Stäbe und wickeln sie auf eine 24er Schraube.

Wir erhalten zwei gezogene Federn. Eine ist nur halb so lang wie die andere. Aber es ist die mit dem "Zeng", die härtere.
Sie ist aus dem gleichen Rohmaterial wie die andere, auch die Windungen sehen gleich aus, es sind nur halb so viele. Man kann den Versuch mit beliebigen längen wiederholen, bis wir die (gekürzte) Feder einer Gabel haben.
Die Federkennung ergibt sich aus dem Verhältnis von Querschnitt zur Länge. Der Querschnitt selbst sagt was über die Traglast aus. In Wirkichkeit wirkt die gleiche (Biege-)Spannung auf die gezogene Feder wie auf den geraden Stab.
Wehe es nimmt jetzt einer ein Physikbuch, ich hab das aussm Kopp gemacht, wie weiland Jean Pütz. (Wegen Karneval)

Sagst du mir jetzt, ob du hinten 155er Reifen fährst und ob du die in die Schwinge bekommst, ohne Luft ab zu lassen?


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 09:47 
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Schrauber
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Crazy Cow hat geschrieben:
jaha, soll ich?

Gruss Olaf

PS: du hast die Begründung doch schon selbst geliefert.


ja, mach das mal.
Wenn ich die Feder kürze, wird sie kürzer, nicht härter. Wenn ich die Federvorspannung am Dämpfer ändere, wird sie ja auch nicht härter, das ist ja ein gängiger Irrglaube..... die "Härte" der Feder bestimmt sich wie gesagt aus Drahtstärke und Windung, nicht aus der Läge.
Hat sich die Physik geändert, oder reden wir aneinander vorbei?
MartinR

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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 10:42 
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Macher
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Hallo, ...

Was Olaf sagt leutet schon ein. Wenn ich meine Feder in der Gabel kürze und für den gekürzten Teil eine starre Hülse einsetze, dann nehme ich ja ein stück der Federwirkung weg.

Mag sein sie wird dadurch härter wird aber auch unsensibler. Die Gabel würde vermutlich auf leichte Bodenwellen nicht mehr so sensibel ansprechen, oder?

Grüße aus der Heide
Klaus


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 14:15 
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Schrauber
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Registriert: Sa 23. Sep 2006, 18:09
Beiträge: 62
Crazy Cow hat geschrieben:
MartinR hat geschrieben:
Hallo Olaf,
das ist ja eine interessante Theorie..... kannst du das mal begründen/erläutern?? Bis grade eben dachte ich, das sich die Federrate aus Drahtquerschnitt und Windung ergibt.....
Gruß
MartinR


Hallo Martin, also gut.
Wurzel aller Feder ist der Federstab. Meinzwegen 4mm dick 1m lang.
Bohr ein Loch in die Wand, 4mm steck den Stab rein. Wenn du dran zupfst macht es "zong", grosse Amplitude niedriege Frequenz. Wenn du jetzt einen Wellensittich ans Ende drauf setzt, biegt er sich unter der gewaltigen Last.

Nimm einen zweiten Stab gleicher Beschaffenheit und kürze ihn auf 0,5m.
Steck ihn in das Loch in der Wand und er macht "zeng". kleine Amplitude hohe Frequenz. Jetzt musst du schon ein Huhn drauf setzen damit er sich durch biegt.

Jetzt nehmen wir die Stäbe und wickeln sie auf eine 24er Schraube.

Wir erhalten zwei gezogene Federn. Eine ist nur halb so lang wie die andere. Aber es ist die mit dem "Zeng", die härtere.
Sie ist aus dem gleichen Rohmaterial wie die andere, auch die Windungen sehen gleich aus, es sind nur halb so viele. Man kann den Versuch mit beliebigen längen wiederholen, bis wir die (gekürzte) Feder einer Gabel haben.
Die Federkennung ergibt sich aus dem Verhältnis von Querschnitt zur Länge. Der Querschnitt selbst sagt was über die Traglast aus. In Wirkichkeit wirkt die gleiche (Biege-)Spannung auf die gezogene Feder wie auf den geraden Stab.
Wehe es nimmt jetzt einer ein Physikbuch, ich hab das aussm Kopp gemacht, wie weiland Jean Pütz. (Wegen Karneval)

Sagst du mir jetzt, ob du hinten 155er Reifen fährst und ob du die in die Schwinge bekommst, ohne Luft ab zu lassen?


Tach auch,
das hast du aber schön erklärt... :-)
aber du hast einen Gedankenfehler, nämlich: die Feder wird ja von oben belastet, richtig? Das heißt, die Kraft, die ich brauche um meinetwegen zwei Windungen zusammenzudrücken ist immer z.B. 50 N. Weil ich ja den "Angriffshebel" an der Feder nicht ändere, anders als in deinem Stabbeispiel.
Die Kraft einer Feder ist nur durch den Drahtdurchmesser, den mittleren Windungsdurchmesser und die Windungsanzahl (bezogen auf die Federlänge) zu beeinflussen.
Klar, wenn ich jetzt den Federdurchmesser ändere, dann wird der "Biegehebel" kleiner oder größer, das heißt auch die Kraft die ich aufbringen muss. Ob ich nun 2 Windungen drücke oder 20, die Kraft bleibt die gleiche.
Das gilt für lineare Federn. Bei progressiven Federn erreiche ich durch die Kürzung der Feder auch eine andere Federrate.

Zum Hinterrad: ja, ich habe einen 155er Reifen drin. Und natürlich kriegt man den nicht eingebaut, wenn da Luft drin ist, wär ja auch zu einfach. Was Menschen ohne Kompressor daheim weiß ich nicht.... :-(
ich bin ja schon froh, das das Rad reingeht ohne das ich die Bremsscheibe demontieren muss, habe ich bei EML auch schon mal gehabt...
MartinR

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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 14:43 
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tach Martin,
normal gebe ich auch als Ausbilder mein Wissen an Azubis weiter, da mache ich es so: (weil es so empfohlen wird)

Wir nehmen mal die Originalfeder, hängen eine Federwaage dran und ziehen. Wert 30N

Jetzt flexen wir die Feder auf der halben Länge durch und machen das ganze noch einmal. Wert 60N

Jetzt wiederholt ihr mal die Geschichte mit drei anderen Federn und schreibt die Werte auf. Danach wissen die Leuts, was eine Federwaage ist, können sie bedienen und wissen wie sich eine Feder beim Kürzen verhält.
Wenn sie mal gefragt werden warum eine kürzere Feder härter ist, würden sie sagen: Wenn ich eine Federwaage dran hänge...

Tut mir leid, besser kann ich es nicht, mit dem Physikbuch ist es zu lange her. Es soll auch keine Schulmeisterei sein. In der mech. Physik sind die Begründungen einfach, man misst.

Und ja, ich habe eine Federwaage und ich habe auch schon Federn angefertigt für Prototypen. (Automotive)

Danke für deine Auskunft mit dem Reifen. die 145/80er passen durch.
Aber mein neues Gespann bekommt Autospeichenräder und die Bremse kommt nach links. Des wird schö fad.


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 17:12 
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Schrauber
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Beiträge: 95
Wohnort: Offenburg
XJWerner hat geschrieben:
Remus hat geschrieben:
Hallo,

so nun habe ich sie noch einmal auseinandergenommen!
Leider bich ich jetzt ganz ratlos, die Dinger sind 540mm

Gruß Jürgen


Hallo Jürgen!
540mm sind für die 31A. Wirth hat da verschiedene Bestellnummern
für 31A und 58L/4BB.
Ich konnte bisher immer noch nicht den Hersteller meiner 31A Federn
ermitteln.
http://xjfahrer.diskutieren.net/ftopic3 ... ight=540mm
Werner


Hallo Werner,

meine haben klar 5mm dicke, die windungen habe ich nicht gezählt,werde beim nächsten öffnen mal zählen.
Ich werde mir Distanzstücke fräsen mit einer aufnahme in die Tauchrohrmutter, dabei werde ich Peet´s Tipp mit der 6 er Innensechskantschraube in der Mutter gleich mit umsetzen, dann kann ich ohne viel Äkt mit der Ölmenge experimentieren und bequem auch tauschen.

Gruß Jürgen

_________________
XJ 900 58L
Vesuch macht Kluch!
Beim Mopedfahren kann ich so richtig entspannen!
Stört euch nicht an etweigen Rechtschreibfehlern, ich tus auch nicht!


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 18:04 
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Schrauber
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Crazy Cow hat geschrieben:
)

Wir nehmen mal die Originalfeder, hängen eine Federwaage dran und ziehen. Wert 30N

Jetzt flexen wir die Feder auf der halben Länge durch und machen das ganze noch einmal. Wert 60N


Danke für deine Auskunft mit dem Reifen. die 145/80er passen durch.
Aber mein neues Gespann bekommt Autospeichenräder und die Bremse kommt nach links. Des wird schö fad.


Tja, dann glaube ich das mal :-)
ich verstehe zwar nach wie vor die Logik nicht, die dem zugrunde liegt, aber wenn du sagst das ihr es probiert habt glaube ich das mal :-)
ich habe den Hypoidantrieb auch erst verstanden, als ich ihn angefasst habe....

was wird denn das für ein Gespann? mit was für 'nem Mopped?

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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 19:33 
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Macher
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Hi Martin,

dem Irrglauben mit "kürzere Feder" gleich "härtere Feder" sind zu meiner Jugendzeit einige mir bekannte Manta- und Kadettfahrer aufgesessen.
Da den meisten ein Originalsatz zum Tieferlegen zu teuer war, wurden einfach ein oder zwei Windungen der Federn abgesägt. Tiefer waren die Autos dann, aber keinesfalls sind die Federn dadurch härter geworden.
Der einzig nachweisbare "Erfolg" war, daß die ABE für diese Fahrzeuge erloschen war. Das Beispiel mit der Stange in der Wand hinkt gewaltig.

Federweißer macht auch keine Federn weiß
Dieter

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Werkstätten können sowas nicht!!!


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 19:52 
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Zitat:
ich habe den Hypoidantrieb auch erst verstanden, als ich ihn angefasst habe....


Ja, tolle Sache, nicht? Gleitreibung macht den leisen Lauf.

Zitat:
Das Beispiel mit der Stange in der Wand hinkt gewaltig.

Federweißer macht auch keine Federn weiß
Dieter


Tja, dann mal raus mit dem Physikbuch.
Nach dem Motto: Bilden sie eine Satz mit "Federkennung", "Federkonstante", "Biegespannung", "Querschnitt", "Länge" und "mittleren Windungsdurchmesser". Vermeiden sie dabei den Begrriff "Härte".

Martin, das mit den Windungen ist natürlich richtig, bei einer progressiven Feder wird die Zahl der Windungen pro cm Federlänge im "weichen Teil" erhöht. Aber es widerspricht nicht meiner Aussage, denn dadurch wird ein längerer Federstab gebraucht, von dem fast die halbe Länge in einem sehr kurzen Teil der Feder untergebracht ist. Das reduziert übrigens den Federweg. und bringt den berühmten negativen Federweg. Gerade beim Gespann wichtig.

Gruss Olaf


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 20:04 
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Macher
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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 21:01 
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Carth hat geschrieben:
:cry:


Zitat:
Mag sein sie wird dadurch härter wird aber auch unsensibler. Die Gabel würde vermutlich auf leichte Bodenwellen nicht mehr so sensibel ansprechen, oder?


Beim Dreirad ist doch alles anders.

Was du beschreibst, wird allgemein als fehlender negativer Federwg bezeichnet.
Solange die Federn eintauchen, wenn du dich im Stand auf die Maschine setzt, wird der Effekt wahrscheinlich nicht auftreten.
Im Gegenteil die kurze Amplitude "zeng" führt dazu, dass die Feder eine schnelle Folge von Unebenheiten schneller wegsteckt. Das ist der einzige Grund, weshalb bei Rennmaschinen härtere Federn und härter Dämpfer gefahren werden. Bei hoher Geschwindigkeit nähern sich die Unebenheiten schneller. Das Fahrwerk wird nicht "besser" wenn du nicht auch schneller fährst. Im Gegenteil: zum Blümchen pflücken sind harte Federn voll der Schwachsinn.

Gruss Olaf


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 21:39 
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hallo zusammen
nette diskusion über die gute alte physik...
auch auf die gefahr hin, daß gleich ein "äh klugscheißer" kommt muß ich dann doch noch meinen senf dazu geben.
druck bzw zugfedern werden nicht auf biegung sondern auf torsion beansprucht. schneckenfedern ( die in der wäscheklammer) auf biegung.
an sonsten muß ich olaf recht geben. bei gleichem federweg muß ich die kurze feder (mit gleicher drahtstärke und windungsabstand) mit mehr kraft beaufschlagen...
bzw bei gleicher kraft mach die kurze feder weniger weg.
hab dazu noch nen link:
http://www.federnshop.com/Berechnung/Dr ... hnung.aspx
kann man schöne spielerreien mit federauslegung machen.
es gibt dann noch trix mit vorspannung in die feder einwickeln usw aber das geht dann zu weit.
gruß und nix für ungut
heinrich


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BeitragVerfasst: Mi 14. Feb 2007, 22:18 
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Beiträge: 8694
Wohnort: Region Darmstadt
Torsion/Biegespannung:

Recht hast!

Sigma zul. hatte ich noch parat. Aber es gibt ja einige...
Wenn ich im Forum schreibe habe ich wirklich keine Lust nachzuschlagen.

Mein Fehler, Asche auf mein Haupt.

Gruss Olaf


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BeitragVerfasst: So 18. Feb 2007, 23:05 
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Beiträge: 32
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Also nur um der Ehre Willen, die ursprüngliche Aussage stimmt schon: Feder kürzen verhärtet die Feder.

Fallbeispiel:
Man nehme eine Feder mit 50 Windungen, die sich bei Beaufschlagung mit 100 N um 50 mm zusammendrücken lässt. Jede einzelne Windung gibt dabei um 1 mm nach, macht bei 50 Windungen 50 mm.

Nun kommt die alte Weisheit aus dem Maschinenbau 1. Semester: Freischneiden!

Wir schneiden aus der Feder die unterste Windung raus. Die Kraft in der Feder ist ja überall die gleiche. Was ich oben draufdrücke wird bis auf die Unterlage weitergeleitet. Ergo erfährt unsere freigeschnittene Windung auch die 100 N und wir wissen ja noch, dass sie um 1 mm zusammengedrückt wird.

Damit haben wir eine neue Feder mit der Federhärte 100N/1mm. Die ursprüngliche Feder hat 100N/50mm = 2N/mm. Die kurze Feder ist 50 mal härter als die lange Feder. So einfach ist das. Auch wenn Crazy Cow's Beispiel ein bischen weit weg war, grundsätzlich stimmen tut es schon.

Die Wirth Feder für die 4BB und 58L hat übrigens 68,5 Windungen, d=4,75 mm , DA=28,8 mm , L=560 mm. Bei mir war sie etwas länger als das Original und man braucht entsprechend viel Kraft um die Gabelstopfen reinzuschrauben. Für meinen Geschmack (80 kg) ist die Wirth Feder schon eher etwas zu hart als zu weich.

Wenn ich die Federn kürzen würde, gingen die Stopfen natürlich leichter rein. Aber nicht weil die Feder etwa weicher geworden wäre, sondern weil sie kürzer ist. Aber härter! Und der max. Federweg ist geringer! Irgendwann sitzen die Windungen aufeinander auf, dann federt nichts mehr. Auch wenn man die fehlende Länge der Feder durch ein Distanzstück ersetzt. Also Vorsicht.

Chris

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