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BeitragVerfasst: Mo 19. Feb 2007, 00:56 
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MartinR hat geschrieben:
Crazy Cow hat geschrieben:
MartinR hat geschrieben:
Hallo Olaf,
das ist ja eine interessante Theorie..... kannst du das mal begründen/erläutern?? Bis grade eben dachte ich, das sich die Federrate aus Drahtquerschnitt und Windung ergibt.....
Gruß
MartinR


Hallo Martin, also gut.
Wurzel aller Feder ist der Federstab. Meinzwegen 4mm dick 1m lang.
Bohr ein Loch in die Wand, 4mm steck den Stab rein. Wenn du dran zupfst macht es "zong", grosse Amplitude niedriege Frequenz. Wenn du jetzt einen Wellensittich ans Ende drauf setzt, biegt er sich unter der gewaltigen Last.

Nimm einen zweiten Stab gleicher Beschaffenheit und kürze ihn auf 0,5m.
Steck ihn in das Loch in der Wand und er macht "zeng". kleine Amplitude hohe Frequenz. Jetzt musst du schon ein Huhn drauf setzen damit er sich durch biegt.

Jetzt nehmen wir die Stäbe und wickeln sie auf eine 24er Schraube.

Wir erhalten zwei gezogene Federn. Eine ist nur halb so lang wie die andere. Aber es ist die mit dem "Zeng", die härtere.
Sie ist aus dem gleichen Rohmaterial wie die andere, auch die Windungen sehen gleich aus, es sind nur halb so viele. Man kann den Versuch mit beliebigen längen wiederholen, bis wir die (gekürzte) Feder einer Gabel haben.
Die Federkennung ergibt sich aus dem Verhältnis von Querschnitt zur Länge. Der Querschnitt selbst sagt was über die Traglast aus. In Wirkichkeit wirkt die gleiche (Biege-)Spannung auf die gezogene Feder wie auf den geraden Stab.
Wehe es nimmt jetzt einer ein Physikbuch, ich hab das aussm Kopp gemacht, wie weiland Jean Pütz. (Wegen Karneval)

Sagst du mir jetzt, ob du hinten 155er Reifen fährst und ob du die in die Schwinge bekommst, ohne Luft ab zu lassen?


Tach auch,
das hast du aber schön erklärt... :-)
aber du hast einen Gedankenfehler, nämlich: die Feder wird ja von oben belastet, richtig? Das heißt, die Kraft, die ich brauche um meinetwegen zwei Windungen zusammenzudrücken ist immer z.B. 50 N. Weil ich ja den "Angriffshebel" an der Feder nicht ändere, anders als in deinem Stabbeispiel.
Die Kraft einer Feder ist nur durch den Drahtdurchmesser, den mittleren Windungsdurchmesser und die Windungsanzahl (bezogen auf die Federlänge) zu beeinflussen.
Klar, wenn ich jetzt den Federdurchmesser ändere, dann wird der "Biegehebel" kleiner oder größer, das heißt auch die Kraft die ich aufbringen muss. Ob ich nun 2 Windungen drücke oder 20, die Kraft bleibt die gleiche.
Das gilt für lineare Federn. Bei progressiven Federn erreiche ich durch die Kürzung der Feder auch eine andere Federrate.

Zum Hinterrad: ja, ich habe einen 155er Reifen drin. Und natürlich kriegt man den nicht eingebaut, wenn da Luft drin ist, wär ja auch zu einfach. Was Menschen ohne Kompressor daheim weiß ich nicht.... :-(
ich bin ja schon froh, das das Rad reingeht ohne das ich die Bremsscheibe demontieren muss, habe ich bei EML auch schon mal gehabt...
MartinR


schlichtweg das Elastizitätsmodul der Feder vergessen bei deiner Betrachtung. Da spielt das Mat natürlich gewaltig mit rein so wie oben im dem Stabbeispiel beschrieben ist. LG Gerhard

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Gruß Gerhard
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Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel. (F. Nietzsche)
Gruß Gerhard


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BeitragVerfasst: Mo 19. Feb 2007, 01:15 
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wenn es beide mal der gleiche Stahl ist?

Ich hoffe es ist klar geworden, dass es sich mit Schweissdraht oder Kupferrohr genau so verhält.

Und Spässchen am Rande: Ich hatte bei meinen Modellen Vorgaben über Zugkraft, Zuglänge, Durchmesser und Länge. Ich habe daraufhin ein Paket verschiedener dünner Federstähle beim Grossisten bestellt. Die Fracht war teuerer als die Ware. Ich habe dann meine Federn nach Versuch und Irrtum hergestellt, ich hätte die Leute nicht mit weiteren Fragen pisaken mögen.

Die Federn haben dann den Anforderungen antsprochen, obwohl mir entfallen war, dass bei der Spiralfeder Torsionsspannung wirkt, gottseidank wussten die Federn das nicht.

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Gruss Olaf


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BeitragVerfasst: Mo 19. Feb 2007, 21:13 
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Schrauber
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soo... also ich hab jetzt übers wochenende die federn gewechselt... erstaunt hat mich die tatsache, das die die drinne waren schon progressiv sind, aber wie gesagt halt ziemlich ausgelutscht... naja, die gabel federt immer noch.. 5 oder mehr zentimeter ein, wenn ich das motorrad vom hauptständer auf die räder stelle, aber das geht wohl nicht anders ? wie ist das bei euch ? auf jedenfall hab ich bei meiner kurzen testfahrt doch schon einen unterschied zu bemerken geglaubt. und ich bekomm die gabel auch nicht mehr auf endanschlag reingedrückt, wenn ich die vorderradbremse zieh und mich drauflehn, das ist schonmal ein gutes zeichen meiner meinung nach.

In diesem Sinne ! Danke für eure Hilfe !

Frieder


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BeitragVerfasst: Do 22. Feb 2007, 04:44 
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Macher
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ciao,Biker
Hab mir jetzt bei Pol. Gabel Federn bestellt und zwar von hi-. .
Ist der Masseneinkäufer v Pol. .
Und ist org Wi..... 8)
Kann der MA dort im PC nach schauen und die Info erscheint auf dem Monitor...
Ich habs gesehen

So auch bei Batterien ... steht "Hausmarke " drauf und ist org ...blabla eigentlich .


Wenn die 20% Aktion nicht wäre +die Hi .... Marke nicht Preiswert ...hätte ich mir lieber eine Pelle vorne geholt ...(kommt auch noch)

Federn sollen ja die Fahrbahnstösse in Schwingungen umsetzen und der "Stoßdämpfer(eigentlich Schwingungsdämpfer) die Schwingungen in Zaun halten.
Ich bin mir nicht sicher ob das überhaubt so gut und wie bei der Gabel funktioniert
Die 31A hatte ja die Pneu geschichte dranne .
Die Dämpfer hinten sind ja einstellbar an der Feder.
Weg wird weniger ...dadurch fester und kurzer im Schwingen und fühlt sich härter an .
Der Dämpfer als solches müsste eigentlich mit verändert werden ...
Geht bei meiner dann nur~übers Öl und Menge ...
:? :D
G.,chris


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BeitragVerfasst: So 25. Feb 2007, 03:19 
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Crazy Cow hat geschrieben:
wenn es beide mal der gleiche Stahl ist?

Ich hoffe es ist klar geworden, dass es sich mit Schweissdraht oder Kupferrohr genau so verhält.

Und Spässchen am Rande: Ich hatte bei meinen Modellen Vorgaben über Zugkraft, Zuglänge, Durchmesser und Länge. Ich habe daraufhin ein Paket verschiedener dünner Federstähle beim Grossisten bestellt. Die Fracht war teuerer als die Ware. Ich habe dann meine Federn nach Versuch und Irrtum hergestellt, ich hätte die Leute nicht mit weiteren Fragen pisaken mögen.

Die Federn haben dann den Anforderungen antsprochen, obwohl mir entfallen war, dass bei der Spiralfeder Torsionsspannung wirkt, gottseidank wussten die Federn das nicht.

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Gruss Olaf


war mir absolut nicht klar.. deine Hoffnung ging inseit "etwas" daneben. Ich las, Zitat:".Nimm einen zweiten Stab gleicher Beschaffenheit und kürze ihn auf 0,5m..." Zitatende.
Ist für mich nicht eindeutig..
Eine Bemerkung wie:"kürze diesen Stab auf 0,5m" und...
Dann hätte ich Dämel es ja auch verstanden..
bei mir ist "GLEICH" eben nicht gleichzusetzen mit "DASSELBE".
Ich differenziere da ein wenig anders.. nicht besser oder schlechter.. ichbin eben anders.. anders als z.B.:Anders, Gerhard halt.. manchmal auch ein wenig Ger-hart lol.
LG vom Selbigen (es gibt nur einen solchen)... lach

Spass beiseite:
Wenn jemand den Eindruck hat, die Federn seiner Xj (z.B: xj900) wären zu lahm und evtl daraus schliesst, dass die Federn "zusammengedrückt sind" oder das Material ist einfach müde... ... geht ins Geschäft und will Federn für eine XJ900 kaufen..... bestenfalls fragt der Verkäufer, brav nach dem Studium seines Kataloges:" Tag der Erstzulassung".. der Käufer antwortet wahrheitsgemäß:"Bj. 85".. schon hat er die Federn einer 58L auf dem Tisch....grins.. wundert sich warum die Dinger in seiner 31A so lahm sind... (klar, weil die einfach ne Ecke kürzer sind) wie soll man denn auch vergleichen können zwischen Federn unterschiedlicher Länge, unterschiedlich gewickelten Federn, Progression usw.. alles wird angeboten.. .. also zwischen diesen unterschiedlichen Längen und einer alten die evtl erlahmt ist oder auch ne falsche Länge hatte.. schon beim Vorbesitzer? :shock: :shock:
Berechnungen helfen da auch nicht immer weiter..
vielleicht nicht immer aber manchmal... was hilfts einem "Ottonormfahrer"? Wenig..
Bei Wilbers ( http://www.wilbers-products.net/shop/in ... p_ride.htm ) findet man(ich zumindest nicht. mir auch egool :-) ) keine Angabe über Federlänge:

XJ 900 m. Anti Dive 31 A 83-84 / / RSU 600-061-07 99,- 500-061-07 79,- 15 140 / / / /
XJ 900 o. Anti Dive 58L/4BB 85> / / RSU 600-008-06 99,- 500-008-06 79,- 15 140 800-170-00 15 140 149,-

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Bei Wirth:

http://www.wirth-federn.de/federn.php?kennung=YAM

+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

Immerhin wirbt Wilbers mit lebenslanger Garantie.. das ist doch schon mal etwas.. also neue federn vermessen.. und wenns lahm wird.. ausbauen, nachmessen und ab zum Händler.
+++++++++++++++++++++++++++++++++++++++
Ich finde es einfach unzumutbar, dass oft online-angebotene Gabelfedern einem Vergleich von Thunfischbrötchen mit Fahrrädern gleichkommt.
Auf alle Fälle nin ich nach 5 min Googel,, auf einen recht interessanten Link gestoßen:

http://www.motorradteilemarkt.com/shop_ ... 16f5ab3078

Ist doch auch etwas.. grinz

LG Gerhard


P.S.: deine Vorgaben bezüglich der zu federnden Kräfte bzw. Massen einer (speziell deiner XJ) würden mich wirklich interessiern.

_________________
Gruß Gerhard
__________________________________________
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Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel. (F. Nietzsche)
Gruß Gerhard


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 Betreff des Beitrags: Grübel, grübel
BeitragVerfasst: Sa 14. Apr 2007, 23:39 
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Schrauber
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was mach ich jetzt?!? War schon fest entschlossen, ein Distanzstück (dachte so an 50mm) einzubauen, da ich auch das Problem hab, dass sie vorne zu weich ist und teilweise auch durchschlägt. Aber wenn ich das jetzt so durchlese :shock:
Bringt das dann was oder soll ichs besser gleich lassen? Felxen will ich an der Feder lieber nich, das kann man ja nur noch schwer rückgängig machen *g*
Und wenn Distanzstück - gibt es da vom Material her was zu beachten (Alu scheint mir recht weich) oder doch lieber gehärtet (wie die Mutter)
Oder fällt euch sonst noch was ein, das Ding am durchschlagen zu hindern.

Die Ursache für die lahmen Federn war bei mir übrigens 5000km Fahrt mit Sozius und viel zu wenig Gabelöl...das spricht natürlich für neue Federn!

Grüßle

Storch


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 Betreff des Beitrags: Re: Grübel, grübel
BeitragVerfasst: So 15. Apr 2007, 10:27 
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Schrauber
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xj-storch hat geschrieben:
was mach ich jetzt?!? War schon fest entschlossen, ein Distanzstück (dachte so an 50mm) einzubauen, da ich auch das Problem hab, dass sie vorne zu weich ist und teilweise auch durchschlägt. Aber wenn ich das jetzt so durchlese :shock:
Bringt das dann was oder soll ichs besser gleich lassen? Felxen will ich an der Feder lieber nich, das kann man ja nur noch schwer rückgängig machen *g*
Und wenn Distanzstück - gibt es da vom Material her was zu beachten (Alu scheint mir recht weich) oder doch lieber gehärtet (wie die Mutter)
Oder fällt euch sonst noch was ein, das Ding am durchschlagen zu hindern.

Die Ursache für die lahmen Federn war bei mir übrigens 5000km Fahrt mit Sozius und viel zu wenig Gabelöl...das spricht natürlich für neue Federn!

Grüßle

Storch


Hallo Storch,

ich würde dir zu neuen progressiven von Wirth raten!
Ich selbst habe auch welche drinn, allerdings haben sie mir welche von einer 31A geschickt die wahren für meine 58L natürlich zu kurz, da habe ich mir aus Alu Distanzstücke gefräst die ich allerdings abgesetzt habe so das sie in der Feder aufgenommen werden und nicht verrutschen.
Nach etwas ausprobieren habe ich nun noch eine Vorspannung von 10mm drinn, die Gabel ist jetzt zwar recht Hart aber so habe ich weniger Fahrwersunruhen.

Gruß Jürgen

_________________
XJ 900 58L
Vesuch macht Kluch!
Beim Mopedfahren kann ich so richtig entspannen!
Stört euch nicht an etweigen Rechtschreibfehlern, ich tus auch nicht!


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BeitragVerfasst: So 15. Apr 2007, 10:57 
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Zitat:
... Ich differenziere da ein wenig anders.. nicht besser oder schlechter.. ichbin eben anders.. anders als z.B.:Anders, Gerhard halt.. manchmal auch ein wenig Ger-hart lol.
LG vom Selbigen (es gibt nur einen solchen)... lach


Hi Gerhard,

in der Dir eigenen Art bist Du schon einzig.
Technisch und definitionsmäßig jedoch absolut treffend!

Grüße,

kurt

_________________
it's my one and only treat
oder:
leb' dein Leben als biker so lang's die andern dir lassen!


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 Betreff des Beitrags: Länge Gabelfedern
BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2007, 20:09 
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N`abend !
Hab grad endlich mal die Gabelfedern ausgebaut und wollte die neuen einsetzen....aber die neuen sind 25mm KÜRZER als die eingebauten !?
Die die drin waren sind 555mm lang, die neuen progressiven ( ibä ) sind nur 530mm lang. Wenn ich die einsetze hab ich gar keine Vorspannung, hat jemand zufällig Längenmaße parat ?...auf dem Karton sind nämlich zwei Aufkleber drauf, einmal XJ900 58L und Kawasaki irgendwas....
jetzt steht die Kiste auseineinder in der Garage und die Dose ist in der Werkstatt......
Gruß, Bernd


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BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2007, 22:54 
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heisses Thema!

also nur mal nebenher, für den Aspekt der Fahrsicherheit ist ein angemessener negativer Federweg nötig. Wenn du durch ein Schlagloch fährst muss ide Gabel zuerst ausfedern. Die Verteilung sollte 1/3 negativ 2/3 positiv sein.

Der Gedanke, dass wenn du dich draufsetzt die Feder noch weiter eintaucht, täuscht, das ist eine statische Betrachtung. Beim Fahren wird das Vorderrad wieder leichter obwohl du draufsitzt. Damit es kein dusseliges Geschaukel wird, muss die Dämpfung der Feder angepasst sein, das machst du mit der Gabelölsorte. Das letzte Kriterium, dass die Gabel beim Bremsen eintaucht, wird durch die progressive Wicklung kompensiert.

Aus den vielen Beiträgen oben ergibt sich sich hoffentlich, dass auch die kürzere Feder härter sein kann als die längere, ohne das der Laie das beurteilen kann.

Also erst fahren, dann Ölcocktail mischen (50% 10er, 50% 15er wahrscheinlich), dann noch mal fahren und erst dann über Feder unterlegen nachdenken.

Gruss Olaf


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 11. Jun 2007, 23:26 
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Praktiker
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Registriert: Mi 19. Apr 2006, 23:16
Beiträge: 159
Wohnort: München
Trotzdem sollten auch progressive Gabelfedern nicht kürzer sein als die Originalen da die Gabel in dem Fall zwar noch negativen Federweg hat, jedoch nichts was sie bis dahin drückt. Sie kann ja dann nur noch "herausfallen". Würde behaupten dass es die falschen sind.


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BeitragVerfasst: Di 12. Jun 2007, 14:17 
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Schrauber
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pfisti hat geschrieben:
Was ich machen würde, wäre ein Gabelölwechsel, allein schon deshalb, um wieder die richtige Menge drin zu haben. Im lauf der Jahre geht ja Öl verloren.


Hallo Pfisti, kommt es darauf an, die Füllmengen beider Tauchrohre superexakt zu messen? Ich stelle mir vor, dass selbst ein Unter- bzw. Überschreiten der angegebenen Menge um 10 ml nicht auffällt - oder seh' ich das falsch?


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