Aktuelle Zeit: So 2. Apr 2023, 13:27

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 49 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste
Autor Nachricht
 Betreff des Beitrags: Leistungsmangel 31A BJ 84
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 13:22 
Offline
Fahrer
Fahrer
Benutzeravatar

Registriert: Di 2. Sep 2008, 10:47
Beiträge: 19
Wohnort: 33803 Steinhagen
Hi,

gleich zu Anfang habe ich auch schon die erste Frage. Ich habe eine 84ger XJ900 mit 63.000Km. Sie läuft rund, der Motor ist dicht und der Spritverbrauch im angemessenen Rahmen zwischen 5,5 und 6 Litern wenn ich auf der Landstrasse unterwegs bin. Sie zieht von unten sauber raus, stottert nicht und hat bis 6000U/min auch schön Druck. Aber oben rum habe ich den Eindruck, dass da etwas fehlt. Sie quält sich doch sehr. Meine Freundin hat eine Susi, SV650S mit 71PS und die geht deutlich besser. Letzte Woche habe ich meine XJ in der Werkstatt gehabt: Ölwechsel mit Filter (10W40 teilsynthetisches Öl haben die jetzt rein getan), Luftfilter gewechselt und Ventile einstellen lassen. Ich habe von dem Eindruck der mangelnden Leistung erzählt. Der Mechaniker ist sie Probe gefahren und meinte alles ist in Ordnung, sie liefe so, wie eine XJ 900 laufen müsse. Allerdings hätte er sie nicht ausgedreht. Da er nicht wusste ob sie lange gestanden hat, hatte er Angst den Motor zu schrotten. Wenn er nur bis 6000 gedreht hat, dann glaube ich ihm das auch, bis dahin bin ich ja auch voll zufrieden. Aber ab da, habe ich das Gefühl es fehlt etwas. Gestern bin ich aus dem Spessart über die Autobahn zurück gefahren. Mehr als 180Km/h war nicht drin. Sie vibriert ab 6500 wie Teufel. Hat jemand Ähnliche Erfahrungen mit der XJ gemacht? Kann es sein, dass an der Vergasereinstellung etwas nicht stimmt? Die Werkstatt meinte letzte Woche, dass Synchrionisieren nicht nötig wäre, dafür läuft sie zu gut. Wäre hier eine Reinigung anzuraten? Oder kommt da bei dem alten Modell nicht mehr? Ach ja, der Spritverbrauch bei Vollast steigt überproportional an, 8 Liter waren es gestern!

Danke schon mal für die Infos.

Gruß
jaochim


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: - Leistung
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 15:04 
Offline
Praktiker
Praktiker
Benutzeravatar

Registriert: Mo 11. Sep 2006, 16:02
Beiträge: 290
Wohnort: viersen/nrw
Tach,
63tkm - oder doch 163tkm ?
hatte meine bei 90tkm in Besitz genommen da kam sie auch nicht aus dem Quark (max 190 auf der Uhr, Rentnerhobel). Jetzt bei 145tkm ist die Einfahrzeit vorbei und sie schnurrt ihr offizell angegebenes Tempo.
Vergasermäßig bin ich noch in der Lernphase, kann dazu nicht viel sagen aber bei Volllast (die Uhr steht auf 230) gehen auch mal 11L auf 100 durch
bis die Tage
Uwe[/quote]


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 17:53 
Offline
Fahrer
Fahrer
Benutzeravatar

Registriert: Di 2. Sep 2008, 10:47
Beiträge: 19
Wohnort: 33803 Steinhagen
Dank für die Info Uwe, das lässt ja noch hoffen ;-)

Gibt es denn eine Möglichkeit raus zu finden, wie viel die Maschine denn nun wirklich gelaufen hat?


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 17:56 
Offline
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Sa 9. Dez 2006, 01:24
Beiträge: 8694
Wohnort: Region Darmstadt
moin,
altes Problem, die Lösung aber doch umstritten.
Die Steuerkette der XJ hat nicht den hohen Standard der Ein- und Zweizylinder Zahnketten. Die Nockenwellen eines Vierzylinders laufen halt leichter, aber es sind eben zwei.
Die Mitten der Steuerzeiten sind im Neuzustand gemessen an anderen Fabrikaten etwas zu spät eingestellt (exakt im OT). Wenn die Kette allmählich länger wird, sind sie bisweilen einfach zu spät für gute Leistung.

Als erstes die Totpunktmarkierungen auf der Kurbelwelle mit denen auf der Nockenwelle vergleichen. Sind sie sichtbar zu spät, etwa einen halben Zahn, ist es Zeit für eine neue Steuerkette und bevorzugt einen neuen Spanner.
Ich kenne aber auch Leute, denen ist die die neue Steuerkette anschliessend gerissen, dann wieder welche, die haben die Nockenwellenritzel unter der alten Kette einen Zahn vorgedreht und lobten den enormen Leistungsunterschied. Ich persönlich lasse die Ventilsteuerung so lang es geht in Ruhe.

Darüberhinaus gibt es hier im Forum etliche Beiträge über die Diagnose und Reparatur von defekten Vergasermembranen. Ein Phänomen gibt es noch, dass nicht so breitgetreten wird:
Von langwährenden Fahrgewohnheiten schleifen sich die Schieber am Vergaser ein. Sie haben eine Keramiklackbeschichtung. Wenn das Fahrzeug den Besitzer wechselt, merkt man regelrecht, wie sie bei einer Drehzahl festhängen. Beim energischen Hochziehen aller Gänge bis an den Anschlag stellt sich heraus, dass auch im 5. Gang reichlich Leistung da ist. Meist ist der Vergaser eingelaufen nicht der Schieber.
Von der Zündungsseite sind keine Leistungseinbussen bei gleichmässigem Motorlauf zu befürchten.

Gruss, Olaf

_________________
wi müssen all tau Moder warn, tau Moder ... tau Moder ...!
Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 17:59 
Offline
Schrauber
Schrauber

Registriert: Di 9. Jan 2007, 18:15
Beiträge: 84
Wohnort: Hannover
So, dan senfe ich mal allgemeinheiten zur Ferndiagnose dazu:

gegen das Vibrieren könnte das synchronisieren helfen, allerdings sind einige Vibrationen ab 7000 recht normal, synchronisieren ist an sich aber nicht besonders schwer, Du brauchst halt ein wenig Zeit und dieses Absperrwerkzeug, dass Du Dir allerdings auch bauen kannst (gibt mehrere Vorschläge im Forum unter dem Stichwort YICS Absperrwerkzeug)

ob die rund 90 ps, die sich laut Netzmeinung meistens als 80+x herausstellen, wirklich da sind kannst Du ja testen, wenn Du sie mal auf der Autobahn ausdrehst, dann sollten 220-230 auf dem Tacho stehen, was also nach Abzug der Normtachoabweichung so in etwa echten 200 entsprechen sollte.

Das die SV 650 sich mit gar nicht so viel weniger Leistung allerdings wahrscheinlich auch wesentlich geringerem Gewicht und möglicherweise kürzerer Übersetzung spritziger fährt, find ich jetzt nicht übermässig überrasched, insbesondere wenn man das bei Landstraßentempi vergleicht.

Ansonsten kannst Du natürlich immer mal die Standartparameter überprüfen.
das sind im wesentlichen:

1.)Zündzeitpunkt

2.)Vergaser:
sauber?
Vergasermembran dicht? (Löcher verschlechtern das ansprechverhalten
Düsennadel verschlissen? (könnte einen überhöhten Verbrauch im Teillastbereich erklären)
Einstellung korrekt? (Kerzenbild prüfen, oder gar nachgucken ob der Vorbesitzer die Bedüsung verschlimmbessert hat

4.) Luftfilter - ein dreckiger Luftfilter sollte sich normalerweise erst bei Vollgas so richtig bemerkbar machen, dann aber steigert er auch den Verbrauch deutlich

Viel Spass dabei

_________________
Vorwärts immer - Rückwärts nimmer!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 18:04 
Offline
Schrauber
Schrauber

Registriert: Di 9. Jan 2007, 18:15
Beiträge: 84
Wohnort: Hannover
und während ich da die Allgemeinplätze tippe, geht Olaf schon wieder in die vollen....hmmmmmmm, das mit den Steuerketten ist aber wirklich ein interessantes Detail, hab ich noch nie drüber nachgedacht hmmmmmmmm

_________________
Vorwärts immer - Rückwärts nimmer!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 18:29 
Offline
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Sa 9. Dez 2006, 01:24
Beiträge: 8694
Wohnort: Region Darmstadt
Jakob hat geschrieben:
und während ich da die Allgemeinplätze tippe, geht Olaf schon wieder in die vollen....hmmmmmmm, das mit den Steuerketten ist aber wirklich ein interessantes Detail, hab ich noch nie drüber nachgedacht hmmmmmmmm


Aber die Minderleistung müsste auch schon deutlicher beschrieben sein.
Steuerzeitenverschiebung führt allgemein dazu, dass der Motor weniger hoch dreht und stärker vibriert. Natürlich unbedingt vorher die üblichen Verdächtigen verhaften: Lufi, Vergaseraufbau und Kompression.
Vergasersynchronisierung ist nur für den Leerlauf und den untersten Teillastbereich.
Membrane und verschlissene Schieber(buchsen) hingegen wirken sich auf Vollast aus. Wenn das Laufspiel zw. Vergaser und Schieber zu groß geworden ist, wirkt der Sog auch auf die untere Membrankammer und verhindert ein gleichmässiges gutes Ausheben auch bei neuer Membran.
Abhilfe schafft ein handelsüblicher Bohrer.

Verbreitetes Übel sind auch 4BB Vergaser auf der 31A oder der 58l. Sie sind tatsächlich anders. Auch das zuerst überprüfen.

Gruss, Olaf

_________________
wi müssen all tau Moder warn, tau Moder ... tau Moder ...!
Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 18:55 
Offline
Fahrer
Fahrer
Benutzeravatar

Registriert: Di 2. Sep 2008, 10:47
Beiträge: 19
Wohnort: 33803 Steinhagen
Danke für die vielen Tipps, da habe ich am WE doch erst mal etwas zu tun. Wie gesagt, die Luftfilter sind letzte Woche neu rein gekommen und die Ventile sind eingestellt worden. Auch habe ich das Phänomen, dass ich das Gefühl habe, wenn ich von Vollgas den Gasgriff wieder zu mache, die Maschine beim zurück drehen noch einmal einen Moment Schub bekommt. Das ist ziein wenig unangenehm, da man den Oberkörper zum ausgleich schon leicht nach hinten entlastet und dann noch einen mitbekommt. Aber das finde ich jetzt nicht wirklich schlimm, fällt mir gerade nur so am Rande ein...

Ach ja, die Minderleistung soll noch genauer beschrieben sein. Von unten heraus bis ca. 5-6000 finde ich ist alles in Ordnung. Da hat sie auch gegenüber der SV650 keine Einbußen. Dass die Susi eine andere Generation ist und auch deutlich leichter, ist mir schon bewusst. Ich erwarte ja auch nicht, dass die XJ ihr deutlich das Rücklicht zeigt. Aber auf der Autobahn ab 140 - 150 Km/h habe ich massive Schwierigkeiten mitzukommen, Endgeschwindigkeit nicht den Hauch einer Chance. In den unteren Gängen hat man das Gefühl, dass sie nur sehr widerwillig hoch dreht, in den Gängen 4 und 5 schafft sie es gar nicht auszudrehen. Wie gesagt, bei 180 war gestern Schluss, ob 4. oder 5. Gang.

Aber ich habe ja erst mal etwas zu tun. Die Liste hier ist ja schon reichlich ;-)

Zitat:
Abhilfe schafft ein handelsüblicher Bohrer.
>> Den verstehe ich nicht wirklich :-(

Danke nochmal für die Rege Anteilnahme!
Joachim

PS.: Bin natürlich nach wie vor für weitere Tipps dankbar :-)


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 19:07 
Offline
Techniker
Techniker
Benutzeravatar

Registriert: So 6. Jan 2008, 17:16
Beiträge: 1308
Wohnort: Heiligenwald
Hi.
Was haltet ihr denn von zu kleinen Düsen im Versager und damit vermindertem Spritdurchlauf oder defektem Drehzahlbegrenzer? Wenn sie ja in allen Gängen diese Mucken hat wäre es doch auch möglich, das es eines dieser Sachen ist.
Gruß
Manfred

_________________
Alle Schreibfhler sind gewollt!
Erst anhalten dann absteigen!!

Warum gibt es weibliche Astronauten?
Irgendjemand muß ja die ISS putzen!

Machen ist wie wollen: NUR KRASSER!!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 19:28 
Offline
Macher
Macher
Benutzeravatar

Registriert: Fr 15. Dez 2006, 23:40
Beiträge: 485
Wohnort: Lüneburger Heide
JayJay1861 hat geschrieben:
Zitat:
Abhilfe schafft ein handelsüblicher Bohrer.
>> Den verstehe ich nicht wirklich :-(


Ich glaube Olaf meint damit das Aufbohren des kleinen Loches zur Unterdruckkammer im Schieber :wink:

Grüße aus der Heide
Klaus


Nach oben
 Profil Position des Users auf der Mitgliederkarte  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 19:40 
Offline
Schrauber
Schrauber

Registriert: Di 9. Jan 2007, 18:15
Beiträge: 84
Wohnort: Hannover
hmmmmmm, nicht dass ich da den Oberduchblick hätte (Ferndiagnose und begrenzte Erfahrung) ich finds aber komisch, dass das Phänomen gangabhängig ist.

Davon unabhängig könntest Du auch mal sehen, was passiert wenn Du ihr bei Vollgas mehr Sprit zuführst und wenn ich jetzt nicht im völlig falschen Film bin, sollte das beim ziehen des Chokes passieren. Wenn also Vollast anliegt und das Möpp mit Choke plötzlich schneller läuft, liegt die Vermutung nahe, dass Deine Hauptdüse zu klein oder ein wenig zugepampt ist.

Und wenn Du gerade dabei bist kannste ja gleich mal ein paar Kilometer auf Vollgas weiterbraten (Vollgas ist dabei wichtig) und vor der nächsten Abfahrt fix den Motor abstellen, einrollen und sehen ob die Kerzen danach verschmockt aussehen, das spricht dann für zuviel Sprit. (müsste imho aber auch mächtig zuviel sein)

Die beiden Tests sind zwar nur begrenzt aussagekräftig, weil sie Dir nichts über den Teillastbereich verraten, helfen aber evtl. das Problem ein bisschen einzugrenzen und machen mehr Spass als den Vergaser rauszupfrimeln, was allerdings auch nicht ganz so arg ist, wie es vielleicht aussehen mag.

PS: Vergaser putzen kann nach langer Standzeit eigentlich nie schaden

_________________
Vorwärts immer - Rückwärts nimmer!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags: - Leistung
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 19:50 
Offline
Praktiker
Praktiker
Benutzeravatar

Registriert: Mo 11. Sep 2006, 16:02
Beiträge: 290
Wohnort: viersen/nrw
tach,
Zitat:
Gibt es denn eine Möglichkeit raus zu finden, wie viel die Maschine denn nun wirklich gelaufen hat?

man kann ja mal ein paar Vorbesitzer fragen.

Zitat:
Was haltet ihr denn von zu kleinen Düsen im Versager und damit vermindertem Spritdurchlauf oder defektem Drehzahlbegrenzer? Wenn sie ja in allen Gängen diese Mucken hat wäre es doch auch möglich, das es eines dieser Sachen ist.

den Drehzahlbegrenzer kann man ja mal abklemmen, ist ja schnell gemacht.
Als Vergleichsgröße: bei mir 8500U/min - 5. Gang - 220 auf der Uhr
Und sonst mal ein paar Gallonen Sprit "Weihevoll" duch den Vergaser laufen lassen - andere sagen dazu Mopped freifahren- dann mal das Kerzenbild kontrollieren bevor die vergaserbatterie auseinandergenommen wird

bis die Tage
Uwe


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 20:28 
Offline
Macher
Macher
Benutzeravatar

Registriert: Fr 15. Dez 2006, 19:13
Beiträge: 383
Wohnort: 46049 Oberhausen
Mir fällt da gerade ein, war da nicht mal so eine Begrenzung ab 180km/h, für die Japan-Modelle?

Wenn ich mich recht erinnere, sitzt im Tacho ein "Sensor,Geber... was auch immer", der bei 180km/h die Zündung killt.

Warum sollte es nur bis 180km/h funktionieren, danach Ende?

War nur so eine Idee,

Klaus

_________________
OB-XJ 2 Weil die Zweite in meinem Mopedleben!


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 21:18 
Offline
Techniker
Techniker
Benutzeravatar

Registriert: Fr 23. Mai 2008, 21:39
Beiträge: 1045
Wohnort: Osnabrück
Freiblasen ist schon mal 'ne gute Idee. Am besten mit Super Bleifrei, denn der reinigt imho besser. Zwischendurch mal bei ordentlich Drehzahl vom Gas gehen, damit ordentlich Unterdruck aufgebaut wird, der zumindest das Leerlaufsystem freisaugt.

LG

Karsten

_________________
Wer Schreibfehler findet, darf sie behalten!

Superbike-Lenker, Ikons hinten, Hyperpro vorne, Vollgummi-Gabelprotektoren (Faltenbälge halt :D), Warnblinkanlage, AM26
Seit 02/2012: XJ 600 (51J) inzwischen ziemlich gesund


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 2. Sep 2008, 22:01 
Offline
Moderator
Moderator
Benutzeravatar

Registriert: Sa 9. Dez 2006, 01:24
Beiträge: 8694
Wohnort: Region Darmstadt
Freiblasen sollte gehen. Hab ich neulich auch gemacht mit gutem Erfolg wie oben beschrieben. Der Unterschied ist aber, dass mein Dreirad fast jeden Tag läuft.

Ich würde über einen Zeitraum von 500-1000km gar nichts machen. Dann wieder Ölwechsel. Schauen was im Öl ist. Dann erst Aufdrehen.
Das Nachschieben beim Gaswegnehmen deutet imho daraufhin, das was in der Gasanstalt, wahrscheinlich eher im Benzinhahn oder Schwimmerbereich verharzt ist. Kommt schon mal vor, wenn das Teil ein halbes Jahr steht. Bei schlechter Benzinzufuhr macht man automatisch das Gas weiter auf, dadurch wird es noch magerer. Erst beim Gaswegnehmen passt es plötzlich und der Motor macht einen Satz.

Die typische Leistungsentfaltung des XJ-Motors unter Last (z.B. bepackter Seitenwagen) ist eher genau umgekehrt. 2000-3000 gut und willig, 3000-4000 etwas zäh, ab 4000 sehr willig und über 6000 geht er ab wie ein Zweitakter bis an die Drehgrenze. Leistungsvibrationen setzen ab 7000 ein, aber das sind Good Vibrations.

Zuerst Vergaser und Benzinhahn, dann Steuerkette kontrollieren. Zündung nur, wenn es Aussetzer gibt. Ich würde die Zündung als wartungsfrei bezeichnen.

Und: Mein Motor verträgt keine Desolite Systemreiniger, da waren dann neue Kerzen fällig.

Aufmachen, putzen zumachen,
Gruss, Olaf

_________________
wi müssen all tau Moder warn, tau Moder ... tau Moder ...!
Bild


Nach oben
 Profil  
Mit Zitat antworten  
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 49 Beiträge ]  Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

0 Mitglieder


Ähnliche Beiträge

Leistungsmangel & Choke feststellen...
Forum: XJ 600 3KN 51J 3KM
Autor: lorddestiny
Antworten: 1

Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
Powered by phpBB® Forum Software © phpBB Group



Hosted by iphpbb3.com
Beliebteste Themen: Forum, Erde, Bau

Impressum | Datenschutz