rrichard hat geschrieben:
Jedenfalls kein Automotorenöl einfüllen, inzwischen haben selbst billige Sorten aus dem Baumarkt Reibungsminderer drin und dann rutscht die Kupplung.
Ich habe auf Reisen im Ausland immer nur das nachgekippt, was gerade erhältlich war, selten ein Öl mit MA Spezifikation und nie Probleme.
Probleme gab es nur einmal, als ich zur inneren Motorreinigung in die Seca für kurze Zeit (ca. 1000 km) ein vollsynthetisches Öl eingefüllt habe. Da rutschte nach kurzer Zeit die Kupplung und der Motor fing an nach und nach aus allen Simmeringen zu lecken. Ich habe dann, weil das Kupplungsrutschen genrvt hat und ich damals gerade in Ungarn unterwegs war, dort einen Wechsel auf mineralisches (Auto-)Ol gemacht. Darauf hin war der Motor wieder dicht und die Kupplung auch wieder in Ordnung.
Meine erste XJ 650 - die zweite auch - bekam eigentlich nur billigste Baumarktöle und läuft aktuell immer noch mit 160 000 km auf dem Tacho. Einziger Schaden bis jetzt, eine Kopfdichtung.
Ich habe in den letztn 30 Jahren diverse XJ, immer günstig in fragwürdigem Zustand gekauft, und wenn man dann sieht, mit welchen Betriebsstoffen die gelaufen sind - von dünnflüssig wie Benzin bis hin zur Konsistenz von Margarine - und auf die ich dann weiter 100 000 km draufgefahren habe, erübrig sich für mich die Diskussion, welche Viskosität denn die richtige ist. Hauptsache genug Ol ist drin, dann läuft die Schüssel und ist nicht tot zu kriegen.
Da ich alle XJ (neun) noch habe und alle noch laufen, mit Kilometerständem von 92 000 bis 192 000, würde mich interessieren wie lange unsere Ölhypochonder denn ihre XJ fahren wollen ? 300 000, 400 000, 500 000 km, ... .
Gruß
Andreas