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 Betreff des Beitrags: Primärkettenspanner
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 20:39 
Hallo ihr Edelschauber,
z.Z. bin ich wohl als Gast eingeloggt, der folgende Frage hat:
An meiner XJ900 58L scheint mir die Primärkette recht lose zu sein (Ölwanne ist runter, von unten getastet). Oben im Motor kann ich oberhalb der Primärkette ein schwarzes Einbauteil sehen, das leicht schräge zur Kette ist. Ist das etwa die Führung? Wie kann ich die Kette spannen, sind dazu die beiden Schrauben neben der Lichtmaschine?

Ganz nebenbei 32 Nm für die Ventildeckelschrauben sind zu viel, haben mir einen kapitalen Motorschaden beschert!!!

Gruß
Hugo

(Keep the rubber side down.)


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 Betreff des Beitrags: Re: Primärkettenspanner
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 21:28 
Hugo_58L hat geschrieben:
Hallo ihr Edelschauber,
z.Z. bin ich wohl als Gast eingeloggt, der folgende Frage hat:
An meiner XJ900 58L scheint mir die Primärkette recht lose zu sein (Ölwanne ist runter, von unten getastet). Oben im Motor kann ich oberhalb der Primärkette ein schwarzes Einbauteil sehen, das leicht schräge zur Kette ist. Ist das etwa die Führung? Wie kann ich die Kette spannen, sind dazu die beiden Schrauben neben der Lichtmaschine?

Ganz nebenbei 32 Nm für die Ventildeckelschrauben sind zu viel, haben mir einen kapitalen Motorschaden beschert!!!

Gruß
Hugo

(Keep the rubber side down.)


Hi,
wer hat denn 32Nm :smt018 gesagt,
10Nm ist richtig.

AleXander


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 Betreff des Beitrags: Re: Primärkettenspanner
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 21:38 
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Mediator
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Hi,
wer hat denn 32Nm :smt018 gesagt,
10Nm ist richtig.

AleXander[/quote]

32Nm gilt auch nur für die Zylinderkopfmuttern.
Werner


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 21:58 
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Macher
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Jetzt würde mich aber mal interessieren, wie Du Dir einen Motorschaden geholt hast, nur weil die Verntildeckelschrauben zu fest waren, Motor gerissen ?

Gruss
Uwe

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 21:59 
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Schrauber
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Registriert: Mi 2. Aug 2006, 20:49
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Stimmt, 10 Nm, habe Bucheli Unrecht angetan.
Zitat Seite 55:
"Den Zylinderkopfdeckel mit einer neuen Dichtung anbringen. Die Schrauben mit 10 Nm anziehen."

Wie ich auf 32 Nm gekommen bin, weiß ich jetzt nicht mehr.

Gruß
Hugo

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 22:03 
Hugo_58L hat geschrieben:
Stimmt, 10 Nm, habe Bucheli Unrecht angetan.
Zitat Seite 55:
"Den Zylinderkopfdeckel mit einer neuen Dichtung anbringen. Die Schrauben mit 10 Nm anziehen."

Wie ich auf 32 Nm gekommen bin, weiß ich jetzt nicht mehr.

Gruß
Hugo

Kann ich Dir sagen,
steht so in der Drehmomenttabelle bei Bucheli.......

AleXander


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 22:07 
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Schrauber
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Zitat:
"Jetzt würde mich aber mal interessieren, wie Du Dir einen Motorschaden geholt hast, nur weil die Verntildeckelschrauben zu fest waren, Motor gerissen ?

Gruss
Uwe"

Die Halter neben den Ritzeln der Steuerkette hats zerrissen, die Brösel wurden dann von der Steuerkette und anderen beweglichen Teilen im Motor klitzeklein gemixert. Bei der Gelegenheit hat sich dann auch noch die Motorsteuerung verändert.....

SOLL ICH NOCH MEHR ERZÄHLEN?

Gruß
Hugo

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 22:16 
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Schrauber
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xj550 hat geschrieben:
Hugo_58L hat geschrieben:
Stimmt, 10 Nm, habe Bucheli Unrecht angetan.
Zitat Seite 55:
"Den Zylinderkopfdeckel mit einer neuen Dichtung anbringen. Die Schrauben mit 10 Nm anziehen."

Wie ich auf 32 Nm gekommen bin, weiß ich jetzt nicht mehr.

Gruß
Hugo

Kann ich Dir sagen,
steht so in der Drehmomenttabelle bei Bucheli.......

AleXander


Ja, genau, Seite 15. Und ich Dösbaddel falle darauf rein!
SCHANDE

Gruß
Hugo

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mi 2. Aug 2006, 22:30 
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Macher
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So, und nun soll noch irgendjemand sagen Buchelli ist ausreichend für den Anfang, wenn es in die Tiefe geht braucht man ein richtiges Nachschlagewerk.

Ich bleibe Dabei Buchelli ist nicht nur nicht empfehlenswert, sondern gefährlich. Die schreiben ja auch was von wegen wenn der Kickstarter nicht funzt - bei der XJ 650 Fehlerdiagnose Getriebe

Gruss
Uwe

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 Betreff des Beitrags: Re: Primärkettenspanner
BeitragVerfasst: Do 3. Aug 2006, 02:50 
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Techniker
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Hugo_58L hat geschrieben:
Hallo ihr Edelschauber,
z.Z. bin ich wohl als Gast eingeloggt, der folgende Frage hat:
An meiner XJ900 58L scheint mir die Primärkette recht lose zu sein (Ölwanne ist runter, von unten getastet). Oben im Motor kann ich oberhalb der Primärkette ein schwarzes Einbauteil sehen, das leicht schräge zur Kette ist. Ist das etwa die Führung? Wie kann ich die Kette spannen, sind dazu die beiden Schrauben neben der Lichtmaschine?

Ganz nebenbei 32 Nm für die Ventildeckelschrauben sind zu viel, haben mir einen kapitalen Motorschaden beschert!!!

Gruß
Hugo

(Keep the rubber side down.)




Hi an alle,
ich begreife nicht die Diskussion, sorry.
Ob ein Buch mal Fehler enthält (zugegeben.. manche Bücher etwas mehr oder auch zuviele...) steht doch hier nicht mehr zur Diskussion.
Das ist mehr als hunderte male in den verschiedensten Foren diskutiert worden.. gerade bei den Yamaha XJ-Typen.

Wer sich zutraut bei einem von unten freigelegten Motor (Entfernung der Ölwanne) die Primärkette (nur wenige Moppeds haben eine solche!!) auf Führungsschienen zu untersuchen und auf Spannmöglichkeiten hinterfragt, hat zumindest soviel Kenntnisse über zusammenwirkende mechanische Komponenten, dass man eher von "blond" sprechen könnte eine M6- Schraube mit 32Nm anzuziehen.
Die Befestigungsböcke sind aus Alu-Legierung.. das sieht jeder Schrauber, der den Motor derart untersucht.
Die Böcke sind an beiden Enden ebenfalls mit M6-Schrauben befestigt.
Oben in der Mitte befindet sich das M6-Gewinde für eine der Ventildeckelschrauben. Zieht man da etwas zuviel an.... siehe oben... wird das Gewinde aus der Bohrung des Befestigungsbocks herausgerissen weil in der Ventildeckelschraube ein Anschlag oben auf den Bock drückt.
Meine Vermutung:
Allenfalls bei zusätzlichem Unterlegen einer Beilagscheibe oben unter der Ventildeckelschraube würde der Bock selbst durch das Anziehen unzulässig stark nach oben "gerissen" und brechen.
Sollte der Bock trotzdem einfach so gebrochen sein... dann scheint es mir sehr, sehr unwahrscheinlich, dass er in mehrere Teile zerbricht... wahrscheinlicher ist es, dass er an der Stelle des Gewindes einfach "aufgibt" und so zwar unbrauchbar wird aber nicht durch zusätzliche mechanische Kräfte in mehrere Teile zerbrechen kann.... warum sollte er ?????
An beiden Enden ist er befestigt und in der mitte wird er nach der beschreibung zerbrechen... irgendwo... warum bitte kann dann nach dem bruch ein Stück von diesem Bock in den Motor gelangen???????
Sollte jedoch eine der beiden seitlichen Schrauben nicht dem Drehmoment entsprechend (hier stimmt aber die Angabe von Bucheli mit dem Werkstatthandbuch überein) angezogen worden sein, könnte ich mir vorstellen dass ein Schenkel dieses Befestigungsbockes sich verselbstständigt und auf Entdeckungsreise geht... grins....

Merke: ein Fehler kommt selten allein...
UND: Schrauben mit M6 Gewinde mit 32Nm anzuziehen nur weils in irgend nem Handbuch steht..... man hat also nen Drehmoschlüssel und kann damit umgehen... mit anderem Werkzeug auch (denke ich dann einmal)...
wer da nicht irgendwann anfängt zu denken......
.........

Was mir völlig schleierhaft ist..... ok die Steuerkette könnte man ja noch ertasten wenn man von unten nicht recht sehen kann.... das Spiel zwischen Primärkette und Führungsschiene darüber..... da brauchts schon ein Allien mit Tentakelfingern....

LG Gerhard

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Gruß Gerhard
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neues Zitat:
Viele sind hartnäckig in Bezug auf den einmal eingeschlagenen Weg, wenige in Bezug auf das Ziel. (F. Nietzsche)
Gruß Gerhard


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BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2006, 13:00 
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Praktiker
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Registriert: Mo 11. Sep 2006, 16:23
Beiträge: 204
Wohnort: Lutherstadt Wittenberg
:?: :?: :?: Nach den gewiss sehr wichtigen Belehrungen bezüglich überschlägiger Berechnung von Anzugsmomenten in Aluminiumlegierungen suche ich noch immer die Antwort auf Hugos Frage, ob die beiden Schrauben hinter der Lima zum Spannen der Steuerkette da sind. Meines Wissens nach befestigen sie den Spanner am Zylinderblock, das Lösen des Spanners geschieht über die größere mittlere Schraube am Ende des Zapfens.
Wie man die Steuerkette spannt (sollte doch eigentlich automatisch gehen) interessiert mich nämlich auch, weil mein Motörchen im Stand ein wenig rasselt.

Nix für Ungut un greez!

jens


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BeitragVerfasst: Do 14. Sep 2006, 13:12 
Nordlicht hat geschrieben:
:?: :?: :?: Nach den gewiss sehr wichtigen Belehrungen bezüglich überschlägiger Berechnung von Anzugsmomenten in Aluminiumlegierungen suche ich noch immer die Antwort auf Hugos Frage, ob die beiden Schrauben hinter der Lima zum Spannen der Steuerkette da sind. Meines Wissens nach befestigen sie den Spanner am Zylinderblock, das Lösen des Spanners geschieht über die größere mittlere Schraube am Ende des Zapfens.
Wie man die Steuerkette spannt (sollte doch eigentlich automatisch gehen) interessiert mich nämlich auch, weil mein Motörchen im Stand ein wenig rasselt.

Nix für Ungut un greez!

jens


Hi, ja schöne Unterhaltung.......
Der Spanner ist automatisch, und wahrscheinlich kurz davor einen Zahn
weiter zu rutschen, wenn es zu sehr nervt, Verschlusskappe ab, und bis zur nächsten Rastung drücken, ein Klick.

AleXander


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