Klimawandler hat geschrieben:
man sollte grundsätzlich mit unrichtigen Aussagen zu diesem Thema die Kirche im Dorf lassen. "Richtige" Experten sehen das nämlich gar nicht so
eng(stirnig) wie man im Folgenden lesen kann:
Frage von Zeitschrift Motorrad :
"Spricht etwas gegen den Einsatz eines Billigöls, wenn man es dafür häufiger wechselt?"
Antwort Detlef Becker, Castrol, Marketing, Manager Motorcycle Central Europe:
"Solange Billigöle den Spezifikationen der Hersteller entsprechen, ist ein Einsatz zur Erhaltung der Gewährleistung des Herstellers unbedenklich."
http://www.motorradonline.de/zubehoer/oel-beratung-zu-motoroel-archivversion/139408Was ist denn bloß los?
Es hat nie jemand etwas anderes behauptet, als der "richtige Experte". Zu meiner Aussage wurde der Experte von der Presse überhaupt nicht befragt!
Ich wiederhole:
Zitat:
Ein Motoröl erfüllt nicht per se die Werte, die auf der Flasche stehen.
1. Der Hersteller (und niemand anders) ordnet sein Öl einer bestimmten Klasse zu.
Und der Expertenbär fügt hinzu:
Zitat:
"Solange Billigöle den Spezifikationen der Hersteller entsprechen,
Das betrifft die Visko-, die Api- und die Jaso-Klassen. Bitte, wo ist der Widerspruch?
Wir hatten hier schon etliche Ölfreds ohne Tote, es wäre neu, wenn plötzlich das zusammen getragene nicht mehr stimmt. Allen Expertenaussagen von Castrolseite mal entgegen gehalten, ich habe das wirklich mal zeitintensiv recherchiert und hier veröffentlicht:
Alle Ölhersteller veröffentlichen in Datenblättern die Eckdaten zur Viskosität ihres Produktes. Immer zwei Werte, 0° und 200° Fahrenheit, manche geben einen dritten Wert bekannt, damit kann man eine Kurve, einen Graphen zum Verhalten des Öls bi steigenden Temperaturen ermitteln und einschätzen, ob das Öl in die entsprechende Klasse passt.
Castrol gibt gar keinen Wert in seinen technischen Daten bekannt. Nur mal so am Rande bemerkt.
Lange bevor Castrol seinen Pressesprecher (er ist kein Entwickler, kein Öl-Fachmann, er ist Marketing Fachmann) die richtigen Antworten zum Auswendiglernen gab, haben wir eine Shell Veröffentlchung hier ins Forum genommen. Sie kann genau so verkaufsfördernd gefärbt sein, aber sie widerspricht ebensowenig Schlossers oder meinen Ausführungen. (Unten ein ganz wesentlicher Auszug.)*
http://xjfahrer.bboard.de/board/ftopic- ... -6988.htmlIhr tut bitte ordentlich lesen und nochmal lesen und dann nochmal, bevor drauflos geschimpft wird, darf ich mir hier mal als Admin wünschen. Manchmal kriegt man auch einfach nur was in den falschen Hals.
Die Geschichte des Zoffs ist eine Geschichte voller Missverständnisse!
Have a nice one!
Olaf
PS: wenn Interesse besteht, mach ich ein extra "Zoff-Forum" auf.

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* Auszug, nachgetragen:
Shell AG hat geschrieben:
*Viskositätsindexverbesserer
Ideal wäre ein Öl, das bei jeder Temperatur die gleiche Viskosität
aufweist, doch leider gibt es ein solches Öl nicht.
Viskositätsindexverbesserer helfen, ein Öl ein wenig mehr in diese
Richtung zu bringen. Dies geht aber nur auf Kosten der
Scherstabilität, außerdem neigen Viskositätsindexverbesserer besonders
in grossen Mengen dazu, den Motor gerade an empfindlichen Teilen wie
Kolben und Kolbenringnuten zu verschmutzen. Somit sollten sie gerade
im Motorradöl nur sparsam eingesetzt werden.
Die wichtigsten Grundöle:
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Mineralöle
Mineralöle sind die am längsten bekannten und eingesetzten Grundöle.
Anfänglich wurden reine Mineralöle als Motoröl verwendet. Seit etwas
einem halben Jahrhundert werden Additive zugegeben, wodurch die
Leistungsfähigkeit der Motoröle drastisch gesteigert werden konnte.
Mineralöle sind von Natur Einbereichsöle und relativ einfach und
kostengünstig herzustellen.
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wi müssen all tau Moder warn, tau Moder ... tau Moder ...!
