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 Betreff des Beitrags: Rutschende Kupplung
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2006, 16:00 
Moin.
Als stolzer Besitzer einer XJ 900 31A, die Ich mir als Wiedereinsteiger, vor kurzem zugelegt habe, habe Ich auch gleich mit einem Problem zu Kämpfen. Die Kupplung scheint wohl irgendwie durch zurutschen. Kennt sich da jemand aus?


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 Betreff des Beitrags: Hallo Jolly
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2006, 19:34 
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Macher
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Was hast du für Öl drin?
Bitte kein Vollsyntetiköl verwenden.Das mag die Kupplung nicht.
Was sagt der Tacho? Zu höhe Kilometerleistung?
Schau mal nach.
Mit Grüßen Volker


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: So 8. Okt 2006, 23:34 
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Altes Problem. Wie Volker schon gesagt hat,
nur mineralisches Öl verwenden. Bei älteren Kupplungenen mit originalen Kupplungsfedern rutschen die einfach durch. Sollte sie immer noch rutschen....stärkere Federn und evtl. neue Beläge.

LG
Matthias


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 Betreff des Beitrags: synthetisches öl
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2006, 16:08 
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hallo volker, hallo matthias,

es ist unverständlich, was ihr gegen synt-öl habt. peters xj läuft schon seit ihren kinder-tagen ( 1983) mit synt-öl und hat damit OHNE JE ETWAS AM MOTOR GEMACHT ZU HABEN die 172.000 abgespult. nun schwächelt sie zugegebener massen etwas an der kupplung bei kalten temps. aber nach gut 23 jahren???? das hätte sie mit mineralischem öl sicher auch nicht besser hinbekommen.

soweit nix für ungut, aber was ist an synt-öl dran (oder drin) was einer xj gefährlich werden könnte??

grüße von der havel,

peter & anne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Mo 27. Nov 2006, 19:39 
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Peter und Anne hat geschrieben:
soweit nix für ungut, aber was ist an synt-öl dran (oder drin) was einer xj gefährlich werden könnte??


Zusätze, die die Reibung vermindern, leider irgendwann auch bei der Kupplung.....dann rutscht 'se, wenn du richtig Stoff gibst.
Vielleicht sind ja beim Peter verstärkte Federn verbaut.....sorry....ich meine natürlich bei Peter's XJ :lol:

LG aus München
Matthias


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 11:21 
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Schrauber
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Tach zusammen,
zuerst mal zur Kupplung: so aus der Ferne kann das alles Mögliche sein, von zu strammen Kupplungszug angefangen bis hin zu Kupplung einfach fertig. Was hat das Mopped runter?

Öle: früher war das mal so, das man (teilweise) kein Vollsynthetiköl nehmen durfte, das für Automotoren konzipiert war, weil wegen verschiedener Additive die Kupplung anfing zu rutschen. Jedenfall nach Aussagen von verschiedenen Ölfritzen..... seit aber Öle extra für Motorräder auf dem Markt sind, hat sich das erledigt. Ich fahre im Winter seit Jahren Vollsynthetik, weil bei -15°C hört das Klappern im Kopf nach dem Start morgens deutlich früher auf.... und ich hatte noch nie Probleme mit einer rutschenden Kupplung, auch ohne stärkere Federn und im Gespannbetrieb.
MartinR

_________________
Was Geräusche macht, ist noch da.....

www.moppedwerkstatt.de


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 11:51 
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Macher
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Ich hatte in der Vergangenheit auch einmal den Drang unbedingt Synthetik fahren zu wollen und meine Moppeds umgestellt.
Fazit, sowohl bei meiner XJ 650 als auch bei der Seca hatte ich, beim zurückschalten (2 Gänge) und starkem Beschleunigen Kupplungsrutschen und die Motoren fingen nach einer zeitlang an aus allen Simmerringen zu lecken. NAch der Verwendung von mineralischem Öl war alles wieder in Ordnung. Auch meine Turbo ist mit mineralischen Öl deutlich dichter. Der Lader hat nämlich die Angewohnheit sein Revier zu markieren.
Mein Wintermopped (DR 600) hat allerdings schon ein bißchen dünneres Öl bekommen. Außerdem ist der Kühler getaped, je nach Außentemperatur mehr oder weniger. Man muß natürlich die Öltemperatur im Auge behalten.
Mit der Seca bin ich Sonntag ca 150 km gefahren und sie wurde kaum wärmer als 70 Grad, obwohl ich recht zügig unterwegs war. Was beinahe böse geendet hätte, da manche Autofahrer anscheinend schon im Winterschlaf sind.
Ich werde den Ölkühler da auch abkleben.

Grüße
Andreas


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 11:55 
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Zusätze, die die Reibung vermindern, leider irgendwann auch bei der Kupplung.....dann rutscht 'se, wenn du richtig Stoff gibst.


@ matthias, zusätze haben erst einmal nichts damit zu tun, ob du mineralisches oder synthetisches öl aus dem regal zerrst, denn zusätze kannst du bei beiden ölsorten haben.....und es ist richtig, zusätze (und hier vor allem das MOS2!!!) sorgen beim kupplungslieferanten deines vertrauens für umsatz.

also, laß uns bitte differenzieren, ob es um zusatzfreies öl oder öl mit zusätzen geht, denn der xj motor verträgt synth-öl hervorragend und auch der verbrauch (öl) geht zurück.


liebe grüße von der havel,

(anne) & peter


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 14:44 
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Peter hat geschrieben:
also, laß uns bitte differenzieren, ob es um zusatzfreies öl oder öl mit zusätzen geht, denn der xj motor verträgt synth-öl hervorragend und auch der verbrauch (öl) geht zurück
.

Gebe nur meine Erfahrung in der Praxis wider, sowohl mit 'ner XJ650er, als auch mit der 900er. Die 650er hat 50 000KM ohne Probleme Vollsynthetisches vertragen, aber dann so langsam immer mehr Kupplungsrutschen gehabt, bis ich umgestiegen bin auf mineralisches Öl....dann war Ruhe. Bei der 900er bin ich nach einmaligem Versuch reumütig wieder zurückgekehrt auf Altbewährtes.
Da meine Maschine so gut wie kein Öl verbraucht, weiß ich nicht, ob eine Verbesserung überhaupt möglich ist.

Ganz klar....und da gehen wir konform...Zusätze, speziell MOS2, haben nichts in alten Motoren zu suchen. Inwieweit es synthetische Öle ohne Zusätze gibt, habe ich noch nicht erkundet, aber anscheinend hat sich einiges getan in den letzten Jahren, inbesondere für uns Zweiradfans.
Werde wohl mal recherchieren.
Ich für meinen Teil bleibe bei good old Einfachöl von der Luise
:wink:

Wünsche euch allen kupplungsrutschfreie Zeiten, wie auch immer.
Auf daß der Saft drinnen bleibt, auch wenn's Öl heiß wird (innen saftig...außen knusprig)
Apropos: hat es schon jemand mit Biskin probiert?

LG aus München
Matthias


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BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 19:44 
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Habe jetzt mal ein paar interessante Seiten im Internet gefunden, wo die Wirkungsweise der verschiedenen Öle beschrieben ist:

http://www.sandner-rosenheim.de/kfz/oel1.php

http://www.saarbike.de/technik/motortec ... oroel.html

Mein Resumee:
Wer mineralisches Öl fährt, sollte dabei bleiben, da synthetisches Öl Ablagerungen im Motor löst, die dann alles mögliche verstopfen können.
Ältere Dichtungen und Simmerringe, die eigentlich schon hinüber sind, dichten dank der Ablagerungen nach wie vor.....mit Synthöl dann nicht mehr lange :cry:

Wer synthetisches Öl fährt, sollte darauf achten, daß es spezielles Motorradöl nach der "Jaso Ma" Norm ist.
Synthetisches Autoöl ist überhaupt nicht für Motorräder mit Nasskupplung geeignet, da diese Additive zur Reibungsverminderung beinhalten.

Wer Oldtimer fährt, sollte nur mineralisches Öl verwenden, da bei diesen Motorrädern die Dichtungen nicht kompatibel mit Synthetischen Ölen sind.
Allerdings glaube ich, daß die XJ nicht mehr in diese Kategorie fällt.

Ich hoffe, mit meinen Recherchen etwas Licht in das gute alte Diskussionsthema geworfen zu haben.

LG aus München
Matthias


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 Betreff des Beitrags: Gute Ölung
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 19:57 
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Wo Mattias Recht hat, hat er Recht. ...:-)

Grüße in die Weiß-Wurscht-Hauptstadt aus Big-b.

Peter & Anne


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: Di 28. Nov 2006, 20:53 
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Peter und Anne hat geschrieben:
Wo Mattias Recht hat, hat er Recht. ...Smile


Danke....sag ich doch immer. Das war aber erst §1
§2: Sollte er mal nicht Recht haben, dann tritt automatisch §1 in Kraft 8) 8)

Zitat:
Grüße in die Weiß-Wurscht-Hauptstadt aus Big-b.


Hab ich euch schon verraten, daß meine Vorfahren aus Big-B. stammen :D

In diesem Sinne.....brüderliche Grüße aus der Weils-Wurscht-Ist-Hauptstadt
(Sagt ein Schwein zum anderen: es ist Wurscht, was aus uns wird) :lol: :lol:

Matthias


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 Betreff des Beitrags: Re: synthetisches öl
BeitragVerfasst: Sa 2. Dez 2006, 10:11 
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Macher
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Anneken hat geschrieben:
hallo volker, hallo matthias,

es ist unverständlich, was ihr gegen synt-öl habt. peters xj läuft schon seit ihren kinder-tagen ( 1983) mit synt-öl und hat damit OHNE JE ETWAS AM MOTOR GEMACHT ZU HABEN die 172.000 abgespult. nun schwächelt sie zugegebener massen etwas an der kupplung bei kalten temps. aber nach gut 23 jahren???? das hätte sie mit mineralischem öl sicher auch nicht besser hinbekommen.

soweit nix für ungut, aber was ist an synt-öl dran (oder drin) was einer xj gefährlich werden könnte??

grüße von der havel,

peter & anne



...

ciao, Biker !

Warum ein teures SynÖl holen
Gabs net für uns früher ...bleibe bei MinÖl :wink:
Hab bei Techniker Yam gefragt :Wir brauchen nur MinÖl
Denkt an den € :lol:

G.,chris


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 Betreff des Beitrags: Re: synthetisches öl
BeitragVerfasst: Sa 2. Dez 2006, 14:05 
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Zitat:
Zitat:
Warum ein teures SynÖl holen



*lacht* wer sagt denn, daß synthöl heute noch teuer sein muss? wir holen uns einmal im jahr bei der 3für2-aktion in der metro das billigste synthöl und zahlen für 3 kanister (15 liter) gute 20 Euro.

Ist das wirklich teuer? was zahlst du denn für den liter louise-öl?

schönes wochenende wünschen euch allen die havel-freaks,

peter & anne


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 Betreff des Beitrags: Re: synthetisches öl
BeitragVerfasst: Do 7. Dez 2006, 22:17 
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Anneken hat geschrieben:
Zitat:
Zitat:
Warum ein teures SynÖl holen



*lacht* wer sagt denn, daß synthöl heute noch teuer sein muss? wir holen uns einmal im jahr bei der 3für2-aktion in der metro das billigste synthöl und zahlen für 3 kanister (15 liter) gute 20 Euro.

Ist das wirklich teuer? was zahlst du denn für den liter louise-öl?

schönes wochenende wünschen euch allen die havel-freaks,

peter & anne



...ciao,Biker

Gut f Dich !*lacht*
Was ist das denn für ne Marke und Hersteller ...PKW Öl?
Also 10€ normal Preis kriegste auch ua bei Polo 5Ltr.
Wenn dann noch 20% Rabatt :lol:
PS: Hab keine Metrokarte

Aber es sollte ein "bischen" gutes Öl sein ...die API sollte schon F/G sein.

G.,chris


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