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Lenkkopf, Gummidämpfer zwischen den Befestigungsmuttern

Verfasst: Do 12. Aug 2010, 23:15
von Mutter-Vierkant
Kann jemand erklären warum zwischen den Befestigungsmuttern des Lenkkopfes ein Gummidämfer ist?
Ich kenne es eigentlich nur so das das zwei Muttern sind die man mit Hakenschlüssel kontert.

Was mögen sich die Kontrukteure dabei gedacht haben, für was ist das gut.

Wie stark soll ich denn da die obere Mutter anziehen es ist schließlich Gummi dazwischen das kann ich ganz schön drücken.

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 00:31
von manneh
Hi.
:?: :?: :?:
Du meinst doch sicherlich die beiden Muttern mit denen das Lenkkopflager justiert wird. Da gehört kein Gummi zwischen :!:
Das würde auch möglicherweise deine Aussage in deiner Vorstellung erklären bzgl. dem "schwammigen" Fahrverhalten. Klackert es beim Bremsen oder hast du einen "Shimmy" :?:
Ach ja: "Herzlich willkommen!!!" :lol:
Gruß
Manfred

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 01:09
von Mutter-Vierkant
Ganz genau die beiden Muttern meine ich.

Ich habe dort eine Gummischeibe, wenn ich die dort alleine hätte würde sie sofort wegschmeißen, aber es ist so das es so auch in Bucheli steht, auf Seite 85 ist dieses Teil als Nr. 3 Gummidämpfer bezeichnet und sitzt zwischen den Muttern.

Ich bin also nicht alleine.

Übrigens: Ich habe die Bucheli Reparaturanleitung 5070/5071

Gruß
Detlef

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 08:33
von Crazy Cow
manneh hat geschrieben:Hi.
:?: :?: :?:
Du meinst doch sicherlich die beiden Muttern mit denen das Lenkkopflager justiert wird. Da gehört kein Gummi zwischen :!:
Das würde auch möglicherweise deine Aussage in deiner Vorstellung erklären bzgl. dem "schwammigen" Fahrverhalten. Klackert es beim Bremsen oder hast du einen "Shimmy" :?:
Ach ja: "Herzlich willkommen!!!" :lol:
Gruß
Manfred


Keine Spekulationen bitte. Ab 1993 ist bei Yamaha ein Gummi dazwischen und es hat überhaupt keine Auswirkung auf irgendwas. Vielleicht nicht bei allen Yams, vielleicht wurde deine XJ nach gerüstet.

Die Pressung des Lagers nimmt die untere Mutter vor, das Kegelrollenlager soll ja nicht mit Verlängerung vorgespannt werden. Die Mutter darüber hat seit jeher die Aufgabe, die untere Mutter zu fixieren. Und trotzdem kommt es immer wieder vor, dass vor allem Bastler zum Nachspannen einfach beide Muttern drehen.

Die Gummischeibe hat die Aufgabe, ein Verdrehen der oberen Mutter soweit zu zu lassen, dass beide 6-Kante bündig übereinanderstehen. Alsdann wird ein Schraubensicherung in Form einer Lasche drüber geworfen.

Ich will mal zu deinen Gunsten annehmen, Detlef, dass du diese Lasche nicht vor gefunden hast, sonst hättest du sie erwähnen sollen. Eine Reaktion wie die von manneh war so eigentlich vorprogrammiert. Nicht alle Moppeds sind gleich.

:lol:

Alles im grünen Bereich, Gruß

Olaf

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 09:53
von XJWerner
In den Service Informationen XJ900F von 1985 ist die Gummischeibe
schon drin.

Einstellanleitung darin:
1.Untere Ringmutter mit 50 Nm festziehen
2.Vollständig lösen
3.Wieder mit 3 Nm anziehen
4.Gummischeibe drauf
5.Obere Ringmutter Handfest bis die Laschen der Sicherungsscheibe drüberpassen
6.Obere Gabelbrücke drauf und Lenkschaftmutter mit 110 Nm anziehen
Gruß Werner

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 13:42
von Mutter-Vierkant
Nein das Lager ist schon gut eingestellt, ich habe kein Lenkerflattern.

Es geht hier nur so um eine Verständnisfrage weil ich so etwas noch nie gesehen habe, bisher waren es zwei Muttern und gut war es.

Ja die Laschen an dem Teil 1 Federring heißt es dort bei Bucheli, die habe ich auch, nur mit dem festziehen, Handfest wie XYWerner schrieb, hmm.

Das würde heißen die Kraft die die untere Befestigungsmutter genau da hält wo sie stehen muß, wird erstens über die Klemmung der oberen und unteren Befestigungsmutter mit dazwischenliegender Gummischeibe und das Ganze wird mit den Laschen des Federrings fixiert. Das ganze Gebilde wird dann von der Gabelbrücke von oben daran gehindert das es sich verdreht.

Es ist alles festgeschraubt wie es sein soll, nun kann ich aber hergehen und mit mit dem Hakenschlüssel die untere Mutter immer noch ein wenig verdrehen, weil die obere Mutter zwar fest durch die Gabelbrücke ist, aber dazwischen nur handfestes Gummi und mit Laschen des Federrings gesichert und der hat etwas Spiel.

Ist ja nur minimal und scheint auch nicht schlimm zu sein.

Sorry, so ist das mit den Veständnisfragen. An 58L ist ja nicht soviel dran und da möchte ich schon jede Schraube kapiert haben, es ist nicht nur das fahren es ist auch das gute Stück mit ein paar Handgriffen optimal, soweit das geht, in Schuß zu halten.

Gruß
Detlef

Verfasst: Fr 13. Aug 2010, 15:13
von Crazy Cow
Der Werner hat´s doch beschrieben.

Die untere Mutter mit 50Nm festziehen, damit das Lager sich setzt, dann wieder lösen, dann mit 3Nm festziehen.

Wenn das Kegelrollenlager kein Soiel mehr hat, genügt theoretisch ein Drehmoment von 0,1Nm. Du sollst das Lager ja nicht vorspannen, sondern die Mutter soll es in seiner spielfreien Position halten. Natürlich kannst du dann an der Mutter rumdrehen, sollst du aber nicht.

Einfach machen. Oftmals erklärt sich das Warum nachdem man fertig ist.

Gruß, Olaf

Verfasst: Sa 14. Aug 2010, 00:33
von manneh
Hi.
Sorry, bin von meiner 31A Bj. 83 ausgegangen.
Gruß
Manfred